Eine neue Station für Corona-Verdachtsfälle
Isolierter Zugangsbereich sichert die Grund- und Regelversorgung am Xantener St. Josef Hospital

Pfleger des Xantener St. Josef Hospitals weisen noch einmal eindringlich darauf hin, dass man in der derzeitigen Situation die Regel befolgen soll und zuhause bleibt.
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Am Xantener St. Josef Hospital wurde eine Corona-Verdachtsstation eröffnet. Ein isolierter Zugangsbereich für Verdachtsfälle sichert die akute Grund- und Regelversorgung der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Geriatrie und der Augenheilkunde.

Das St. Josef Hospital in Xanten verfügt jetzt über eine eigenständige Station zur Isolierung und Behandlung von Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion. Alle Patienten, die den Verdacht haben, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und Infekt-Symptome zeigen (unter anderem Husten, Halsschmerzen, Fieber, Kurzatmigkeit, eventuell Kopf- und Gliederschmerzen) müssen sich zunächst in der Corona-Anlaufstelle des Krankenhauses melden. Schilder mit der Bezeichnung „Corona-Anlaufstelle“ weisen den Weg.

Erstuntersuchung

Anschließend erfolgt noch in der Anlaufstelle eine Erstuntersuchung, die folgendermaßen abläuft: Eine geschulte und geschützte Fachkraft fragt den Patienten zunächst im Eingangsbereich mithilfe eines Fragebogens nach seinen Beschwerden und Problemen. Sollte für die Symptome nach den medizinischen Richtlinien die ambulante Behandlung ausreichen, muss das Krankenhaus den Patienten an den ambulanten Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KV-Dienst) verweisen. Es werden vom Krankenhaus keine Routine-Abstriche bei ambulant behandelbaren Patienten durchgeführt.
Sollte diese Erstbefragung den Verdacht auf eine Corona-Infektion bestätigen, erhält der Patient einen Mundschutz und die Pflegekraft führt den Patienten in den Untersuchungsbereich, den ausschließlich die Patienten betreten dürfen. Angehörige müssen zunächst draußen warten.
Der Patient wird ärztlich untersucht und die Frage der stationären Behandlungsbedürftigkeit durch den Ärztlichen Dienst abgeklärt.
Wird der Patient stationär aufgenommen, wird er bei einer noch ungeklärten Infektion in einem Zimmer isoliert und medizinisch behandelt.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Region ist nicht vorhersehbar ist, ob es zu Wartezeiten kommt.

Wartezeiten

Das Krankenhaus bittet jedoch alle, die den Verdacht auf eine Infektion haben, nicht zu zögern und sich in der Corona-Verdachtsstation des Sankt Josef-Hospitals vorzustellen. Je früher man Patienten behandeln kann, umso besser ist deren Prognose. Leider verläuft die neue Corona-Infektion nicht bei allen Patienten gleich, so dass die Abgrenzung zu anderen Erkältungskrankheiten oder einer echten Grippe-Erkrankung nicht einfach vorzunehmen ist.
In der Isolierstation können auch bereits bestätigte Fälle, die aufgrund einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes stationär behandelt werden müssen, aufgenommen und therapiert werden.

Isolierstation

Diese Isolationsstation umfasst zunächst 30 Betten, die hygienetechnisch vom Rest des Krankenhauses durch eigene Zugangsbereiche für die stationären Aufnahmen abgetrennt sind und zum größtmöglichen Schutz der Mitarbeiter/-innen des Krankenhauses und der Patienten beitragen.
Das Krankenhaus hat ebenfalls die Intensivkapazitäten erweitert, so dass je nach medizinischer Dringlichkeit bis zu sechs Patienten mit Corona-Infektionen gleichzeitig beatmet werden können.

Gesicherte Versorgung

Diese gestufte Vorgehensweise der Diagnostik und Behandlung gewährleistet die Möglichkeit, am Standort Xanten die chirurgische und die internistische Versorgung aufrechtzuerhalten. Denn es gibt noch andere Krankheiten als die Corona-Infektion, die allerdings keineswegs unterschätzt werden darf. Patienten, die nicht wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion zum Krankenhaus kommen, werden wie gewohnt über die ZNA (Zentrale Notaufnahme) aufgenommen (z.B. Unfälle/ Herzbeschwerden/ Geriatrische Patienten ohne Infekt-Symptome).

Autor:

Lokalkompass Xanten aus Xanten

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