Sehen, erleben, ausprobieren: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau setzt bei Brandschutzerziehung in Hauptschule auf Aktivität

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Bedburg-Hau: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau |

„Mit gelben Streifen für wichtige Missionen“



Bedburg-Hau/Schneppenbaum - „Da sind Stahlkappen drin, ihr könnt’s gerne mal testen“, fordert Christoph Howald die ihn umringenden Siebtklässler auf. Inmitten zweier Feuerwehrautos erklärt der Brandmeister und seine Kollegen ihnen die Details seiner Einsatzuniform – und gerne würden die Schüler zum Test zutreten. Glück gehabt, denn Michael Killewald von der Löschgruppe Hau, lenkt sie auf das Aussehen und die Funktionsweise der Arbeitsuniform. „Mit den gelben Streifen werden wir im Einsatz gesehen, das Material schützt uns vor Temperaturen von mehreren hundert Grad“, erklärt er den faszinierten Schülern.

Der Brandschutzerziehungstag der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau findet an der St.-Markus Hauptschule zum ersten Mal statt. „Zielgruppe sind die siebten Klassen. Die Jugendlichen lernen etwas übers Brennen und Löschen im Allgemeinen, aber auch das richtige Verhalten im Brandfall“, erklärt Andreas Howald, der ehrenamtlich in der Löschgruppe Schneppenbaum tätig ist. „Zu Beginn haben wir so was nur in Kindergärten und Grundschulen gemacht, jetzt haben wir die Brandschutzerziehung dann auch auf die Hauptschule erweitert.“ Zwar solle nebenbei das Interesse für die Arbeit der Feuerwehr geweckt werden, in erster Linie gehe es jedoch um Wissensvermittlung und das Kennenlernen der Aufgaben der Feuerwehr.

Im Physikraum gibt es einen kleinen Unterricht zur Veranschaulichung der Feuerbildung. Am Ende wissen die Schüler: Feuer braucht brennbaren Stoff, Wärme und Sauerstoff. Fehlt eines davon, erlischt es. „Deshalb löscht die Feuerwehr ja auch mit Wasser, um die Wärme wegzunehmen“, kombiniert ein Siebtklässler. „Oder man erstickt die Flammen mit Löschdecken!“

Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, konnten die Schüler zum Feuerlöscher greifen. Bekleidet mit einer echten Feuerwehruniform durften sie ein echtes Feuer löschen. Dabei wird den Zwölf- bis Dreizehnjährigen schnell klar: „Es ist warm und unbequem in so einer Uniform, und weil sie so schwer ist, kommt man nur langsam voran.“
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