Bus-Standort Bochum-Weitmar: Sanierung für fast 10 Millionen Euro

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Bogestra-Vorstand Andreas Kerber (2.v.l.), Bochums Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke (r.), Dirk Schmidt (l., stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität) sowie Dr. Peter Reinirkens (3.v.l., stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Beteiligungen und Controlling) beim Enthüllen des Bauschildes. (Foto: Bogestra)

In den kommenden Jahren stehen bei der Bogestra zwei große Sanierungsprojekte in Bochum und Witten an. Insgesamt investiert das Unternehmen bis voraussichtlich 2023 rund 18,2 Millionen Euro - davon alleine 9,3 Millionen für den Busbetrieb in Bochum-Weitmar.

Investieren in Qualität

"Es wird Zeit den mehr als 40 Jahre alten Standort mit integrierter Betriebswerkstatt zu modernisieren. Rund 80 Fahrzeuge gehen hier täglich an den Start. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen hier täglich für uns zur Arbeit.
Ein klares Bekenntnis zum Standort, den es an dieser Stelle schon seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gibt! Gut Für Bochum! Gut für Bochum-Südwest!", so Bezirksbürgermeister Marc Gräf.

Diese nachhaltige Mobilität in Verbindung mit sozialem und ökologischem Engagement erfordert jedoch regelmäßige Investitionen in Infrastruktur und Mitarbeiter. An diesem mehr als 40 Jahre alten Bus-Standort mit integrierter Betriebswerkstatt an der Hattinger Straße im Südwesten Bochums unterhält die Bogestra fast 80 Fahrzeuge. Mehr als 300 Mitarbeiter gehen von hier aus täglich auf Fahrt oder warten die Fahrzeuge.

Um auch zukünftig die gewohnte Qualität im Angebot bieten zu können, müssen am Standort zahlreiche Arbeiten vorgenommen werden. Daher werden in mehreren Bauabschnitten unter anderem die Revisions- und Waschhalle, die Werkstatt, die Abstellhalle, das Fahrdienstgebäude sowie die Oberflächen saniert und auf den neuesten Stand gebracht.

Vollständige Modernisierung

So wird ab Frühjahr 2017 in einem ersten Schritt die Waschstraße bis voraussichtlich Oktober 2017 in eine andere Halle verlagert. An dem bisherigen Standort der Wasch- / Revisionshalle beginnen dann mit einer Entkernung die Bauarbeiten, im Anschluss folgt die vollständige Modernisierung der Halle. Der baufällige Schornstein wird ebenfalls direkt am Beginn der Arbeiten erneuert. Folgen werden in mehreren Bauabschnitten die Entkernung der Werkstatt, der Einbau eines neuen Reifenkontrollsystems, der Einbau neuer Gruben, die Erneuerung der gesamten Elektronik, die Erneuerung der sanitären Anlagen sowie die Erneuerung der Heizungsanlage.

Ein Großteil dieser Hauptarbeiten im Werkstattgebäude werden 2019 durchgeführt, abgestimmt auf den Sanierungsplan des Busbetriebshofs in Witten, so dass immer eine weitere Werkstatt zur Ergänzung der Bushauptwerkstatt in Gelsenkirchen-Ückendorf zur Verfügung steht. Ab 2020 folgt dann die Sanierung des Fahrdienstgebäudes, hier werden unter anderem ein großer Besprechungsraum geschaffen sowie neue Sozialräume.

Drei Mitarbeiter sowie das gesamte Equipment der Fachabteilung "Sonderfahrzeuge" ziehen für die Zeit der Umbauarbeiten zum Bus-Standort Gelsenkirchen-Ückendorf. Alle Sonderfahrzeuge werden dann dort gewartet und Instandgesetzt.

Optisch weist das neue Bauschild im Einfahrtsbereich des Betriebes auf die anstehenden Arbeiten hin. Es wurde am 29. März vom Bochums Stadtbaurat, Dr. Markus Bradtke, sowie Bogestra-Vorstand Andreas Kerber zusammen mit Vertretern aus der Kommunalpolitik enthüllt.
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