Schweigeminute vor dem Rathaus, Mitarbeiter der Stadtverwaltung gedenken der Opfer des Berliner Attentats

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Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei der Schweigeminute im stillen Gedenken an die Opfer des Terroranschlags. (Foto: Stadt Dorsten)
Dorsten: Rathaus Dorsten |

Altstadt. In einer Schweigeminute vor dem Rathaus gedachten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dorsten am Mittwoch, 21. Dezember der Menschen, die getötet oder verletzt wurden bei dem entsetzlichen Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin.

In einem Schreiben an den Regierenden Bürgermeister von Berlin hat Bürgermeister Tobias Stockhoff im Namen von Rat, Bürgerschaft und Verwaltung den Angehörigen der Opfer und allen Berlinern sein Mitgefühl übermittelt:

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern, die bei diesem Angriff auf unser aller Lebensgefühl und Freiheitsempfinden getötet oder verletzt wurden, sowie bei ihren Angehörigen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben dies heute in einer Schweigeminute vor dem Rathaus zum Ausdruck gebracht.

Der entsetzliche Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche vor den doch eigentlich so friedlichen Feiertagen hat die Menschen auch in unserer Stadt tief erschüttert und verunsichert. Aus der Angst, dass Deutschland Ziel einer solchen Mordtat werden kann, ist nun die Gewissheit geworden: Auch wir sind nicht sicher.

Berlin steht exemplarisch für alles, was unserer Gesellschaft kostbar ist:Toleranz, Weltoffenheit, die Freiheit jedes einzelnen Menschen, das friedliche Miteinander verschiedener Nationen und Kulturen. Eine Metropole der Weltbürger. Das Attentat will dieses Lebensgefühl zerstören. Wir stehen nun ratlos vor der Frage, wie wir dagegen widerstehen können, wie wir Sicherheit vermitteln in so großer Unsicherheit, wie wir unsere Werte verteidigen gegen Fanatiker, Fundamentalisten und schlichtweg Irre.

Wie dies in Berlin gelingt, wird die Richtung weisen für das ganze Land. Ich wünsche Ihnen, allen gesellschaftlichen Kräften und den Menschen in Berlin den nötigen Mut, unsere Freiheit weiter zu leben."
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