Josef Hadick wird zum 1. Juli neuer WINDOR-Geschäftsführer

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Der neue WINDOR-Geschäftsführer: Josef Hadick. (Foto: Stefan Diebäcker / Dorstener Zeitung)

Der Wirtschaftsausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Dorsten haben am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt, Josef Hadick zum neuen Geschäftsführer der Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR zu bestellen.



Das Votum in beiden Ausschüssen war einstimmig bei jeweils einer Enthaltung. Hadick sei „aufgrund seiner beruflichen Vita und seiner Vernetzung in der Stadt eine exzellente Wahl“, fasst Bürgermeister Tobias Stockhoff die Wertschätzung der Politik in beiden Sitzungen zusammen.

Hadick wird alleiniger WINDOR-Geschäftsführer. In der laufenden Umstrukturierung war zunächst überlegt worden, die Spitze doppelt zu besetzen. In dieser Phase hatte der amtierende WINDOR-Chef Günter Aleff aber aus persönlichen Gründen darum gebeten, von seinem Amt als Geschäftsführer entbunden zu werden und künftig wieder als Prokurist für das Unternehmen zu arbeiten.

Hadick (59) ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, ist gebürtiger Lembecker und dort auch heute zuhause. Nach Ausbildung und Studium arbeitete der Diplom-Ingenieur u.a. für die Universität und Gesamthochschule Essen-Duisburg und für die Handwerkskammer Münster. Seit 1987 ist er bei RWE in zunehmend verantwortlichen Funktionen beschäftigt, war u.a. elf Jahre lang Geschäftsführer der Kundenservice GmbH.

Josef Hadick entspreche genau dem Profil, das der Verwaltungsvorstand zuvor für einen Geschäftsführer entwickelt hatte, betont Bürgermeister Stockhoff: Gesucht wurde jemand, der . . .

. . . in der Wirtschaft Verantwortung für Mitarbeiter und Ergebnisse getragen hat.
. . . es gewohnt ist, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie auf den ersten Blick unpopulär scheinen.
. . . die eigenständige Tochtergesellschaft WINDOR als Teil der Gesamtverwaltung ansieht.
. . . die Strukturen von Politik und Verwaltung kennt.
. . . Interessen zusammenführen und Kompromisse aushandeln kann.
. . . in der Dorstener Wirtschaft kein unbeschriebenes Blatt ist.


Der neue Geschäftsführer wird seinen Dienst am 1. Juli antreten. Für den Übergang wurde mit seinem bisherigen Arbeitgeber RWE vereinbart, dass er dort noch laufende Projekte zu Ende führen kann.

Hadick soll WINDOR noch stärker auf die klassische Wirtschaftsförderung ausrichten, auf Bestandspflege und eine gute Lotsenfunktion für Unternehmen. „Wir müssen Bedarfe erfragen, gut zuhören und Schritt halten mit den Veränderungen, denen Firmen andauernd unterworfen sind“, sagte er am Donnerstag nach der Wahl. „Das kann WINDOR niemals alleine leisten, sondern nur in enger Absprache mit Verwaltung und Politik.“ Auch die Ausrichtung auf Zukunftsthemen, wie etwa die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft oder die noch engere Verzahnung mit beruflichen und schulischen Einrichtungen soll Teil des gemeinsamen zukünftigen Programms werden.
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