Zechensiedlung Hervest-Dorsten - Sozial(st)er Stadtteil?

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(Foto: Privat)
 
(Foto: Privat)

Die Nominierung schon im Gepäck, wird sich am 22. Juni in Berlin zeigen, ob es auch zum „Oskar“ – dem Preis Soziale Stadt – reicht. In der Kategorie „Bürgermitwirkung, Stadtteilleben“ gehört das Projekt „Public. Private. Partnership. Zechensiedlung Dorsten-Hervest: Ein Quartier blickt nach vorne“ zu einem von drei ausgewählten Projekten.



Gemeinsam haben VIVAWEST, die Stadt Dorsten, der Verband der evangelischen Kirchengemeinden im Bereich Dorsten, Referat Migration und Integration sowie der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte, Dorsten ihr vielfältiges Engagement in der Siedlung als Wettbewerbsbeitrag zum „Preis Soziale Stadt 2016“ eingereicht.

Entwicklungspartnerschaft aller Akteure


Im Kern der Aktivitäten in der Hervestsiedlung steht eine sogenannte Entwicklungspartnerschaft aller Akteure. Gemeinsam greifen sie die Ideen und Impulse aus dem Stadtteil auf, die unter anderem auf der regelmäßig stattfindenden „Hervest-Konferenz“ erörtert werden und setzen sie soweit möglich um. Verschiedene soziale Angebote im Kultur- und Begegnungszentrum, der interkulturelle Siedlungsgarten, das Wachhalten der Siedlungsgeschichte, Ferienfreizeiten und Projekte zur Flüchtlingshilfe sind Initiativen, die aus dieser Partnerschaft entstanden sind. An der Finanzierung beteiligen sich die Partner in unterschiedlicher Weise. Die Vivawest Stiftung beispielsweise steuerte 2015 knapp 22.000 Euro zu den Gesamtkosten bei. „Es freut uns, dass unsere Arbeit auf diese Weise eine besondere Würdigung erfährt“, stellt Michael Friedrich fest, der Kundencenterleiter von VIVAWEST und zuständig für die Bestände in Dorsten ist. Auch der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff freut sich über die Anerkennung: „Die Nominierung macht deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Stadtteilentwicklung auf viele Schultern zu verteilen und so gemeinsam zum Ziel zu kommen.“

Der Dorstener CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering freut sich ebenfalls sehr, dass die Zechensiedlung Hervest-Dorsten für den Preis Soziale Stadt nominiert wurde.: "Ich bin sicher, dass Dorsten guten Chancen hat zu gewinnen.“


Zum Preis "Soziale Stadt"


Der Preis Soziale Stadt ist eine Gemeinschaftsinitiative von Auslobern aus Zivilgesellschaft, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrt, Wissenschaft und Politik. Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliche Projekte und Initiativen für eine soziale Stadt der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen und damit deren Nachahmung zu fördern. Der Preis Soziale Stadt wird seit dem Jahr 2000 in einem Zwei-Jahres-Turnus verliehen. Bereits zum neunten Mal werden in diesem Jahr herausragende Projekte ausgezeichnet, die soziale Aktivitäten in den Stadtquartieren Deutschlands fördern. Die elfköpfige Fachjury unter Vorsitz von Dieter Cordes, dem langjährigen Geschäftsführer der kommunalen Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH), hat jetzt aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt. Die Zechensiedlung in Dorsten gehört mit dazu. Für den 22. Juni heißt es jetzt, feste die Daumen drücken.

Nähere Informationen über den Preis gibt es auf der Internetseite www.preis-soziale-stadt.de.
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