Bald gibt's "Reinoldi-Honig" aus Wambel // Bienen-Projekt am Jakobus-Kindergarten gestartet

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Gemeinsam mit Imker Sascha Greulich (l.) stellten die Verantwortlichen aus Reihen der Sponsoren, der Reinoldi-Kirchengemeinde um Pfarrer Jens Giesler (4.v.l.) und ihres Jakobus-Kindergartens das Wambeler Bienen-Projekt auf der Wiese neben der Jakobus-Kirche vor. Auch die kleine Sophie, Aliyah und Logan hatten im Schutzanzug keine Angst vor den neuen Nachbarn. Rechts im Bild: Rolf Sobottka. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Jakobus-Kindergarten |

Als drittes Umweltprojekt hat die Evangelische Kirchengemeinde St. Reinoldi am Donnerstag (11.5.) ein einzigartiges Bienen-Projekt auf dem Gelände ihres Wambeler Jakobus-Gemeindezentrums gestartet.

Zuvor waren im Gartenstädter Heliand-Bezirk der Großgemeinde bereits das Projekt "Grüner Hahn" sowie ein Falken-Nistkasten im Turm der Heliand-Kirche direkt neben dem Westfalendamm, der viel befahrenen Bundesstraße 1, realisiert worden.

An der Eichendorffstraße in Wambel wird nun in Kooperation von Imker Sascha Greulich, dem Jakobus-Kindergarten und diversen Sponsoren der Wunsch eines eigenen Bienenstockes verwirklicht. Rolf Sobottka, grüner Aktivist aus dem Nachbarort Körne ("Grüne Wege durch Körne" etc.), hatte die Kontakte zu den Beteiligten, zu denen auch der Grüne Kreis und die Dr. Baukloh-Stiftung zählen, hergestellt. "Mit Hingabe pflanzten die Kinder Pflanzen und Blumen, die Erwachsenen Büsche und Sträuche, um Nahrung für die neuen ,Anwohner' zu schaffen", freut sich Sobottka.
 
"Mit dem Projekt sollen Kinder praktische Erfahrung im Umgang mit den Tieren und gleichzeitig auch im gärtnerischen Bereich sammeln können. Das Verständnis von Zusammenhängen in der Natur soll auf diese Weise gefördert und die Kinder zu einem achtsamen Umgang mit Lebewesen aller Art angeregt werden", erläuterte indes Reinoldi-Pfarrer Jens Giesler den Hintergrund.
 
Und Jakobus-Kindergarten-Leiterin Richter stellte zum Start den Wert des Projektes noch einmal in den Vordergrund: „Leider haben viele Kinder und auch nicht wenige Erwachsene Angst vor den eigentlich friedlichen Tierchen... Doch diese stechen wirklich nur, wenn sie sich in ernster Gefahr wähnen.“

Die Angst vor den Honig-Sammlerinnen soll den Kindern genommen werden, indem sie in alle Abläufe mit einbezogen werden können, wenn sie dies wollen. Durch das Vermitteln von Wissenswertem über diese nützlichen Insekten möchten Kindergarten und Gemeinde den Kindern - und vielleicht auch den Erwachsenen - ein wenig das Unbehagen nehmen.
 
Die Kosten von rund 3000 Euro sind teilweise durch großzügige Spenden schon im Frühjahr 2017 zusammengetragen worden, darin enthalten sind ein Spendenanteil in Höhe von 500 Euro plus Kleinpflanzen und "Bienenausrüstung" seitens der Stiftung Dr. Gustav Baukloh und eine Pflanzenspende im Wert von 700 Euro vom Grünen Kreis Dortmund.
 
Bei richtiger Pflege und mit Unterstützung von Imker Sascha Greulich könnten so im Jahr künftig bis zu 30 Kilogramm "Reinoldi-Honig" geerntet werden.
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