B 236: Vorerst keine Sperrungen mehr im Tunnel Wambel

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Die Verkehrsführungen werden nach und nach abgebaut im Tunnel pünktlich zu Weihnachten. (Foto: Straßen.NRW)
Dortmund: B236-Tunnel Wambel |

Pünktlich zu Weihnachten gibt es im B236-Tunnel Wambel keine Verkehrsführung mehr, diese wird jetzt nach und nach abgebaut. Auch die Sperrungen in der Nacht und am Wochenende sind für dieses Jahr erst einmal vorbei.

Dies hat der Landesbetrieb Straßen.NRW heute (13.12.) mitgeteilt.

Seit 13 Monaten wird im B236-Tunnel Dortmund-Wambel die Sicherheitsausstattung erneuert und ergänzt. Bis der Tunnel komplett fertig ist, werden aber noch zwei Monate vergehen. Ende Februar werden alle Gewerke fertig sein und der Tunnel Wambel soll dann sicherheitstechnisch auf dem neusten Stand der Technik sein.

Die Baumaßnahmen umfassten die Lieferung und betriebsfertige Montage der gesamten betriebs- und verkehrstechnischen Ausstattung der Tunnelröhren, dem Betriebsgebäude sowie den Tunnelvorfeldern und Verkehrszeichenträger.

Die umfangreichen Arbeiten betrafen die Bereiche Verkehrsleittechnik, Tunnelüberwachung, Selbstrettung und Notversorgung. Die Kosten zur Erhöhung der Sicherheitsausstattung im Tunnel betragen insgesamt 8,2 Millionen Euro.

In den nächsten Wochen werden noch Arbeiten durchgeführt wie die Fertigstellung der Außenanlagen im Bereich der Tunnelportale (Bankette herstellen, Schutzplankenarbeiten, Herstellen der Beschilderung) sowie Arbeiten an der Schaltanlage im Betriebsgebäude.

Bis der Tunnel endgültig fertig ist, kann es aber noch zu Verkehrsbehinderungen kommen, teilte Straßen.NRW weiter mit. Auch sind im nächsten Jahr schon drei Vollsperrungen geplant. Diese sind am 8. Januar, 14. Januar und 15. Januar jeweils ab 20 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um fünf Uhr.

Hintergrund-Infos:

Der Tunnel Dortmund-Wambel wurde 1994 in Betrieb genommen und besteht aus zwei parallel laufenden zweistreifigen Röhren (Richtungsverkehr), die in offener Bauweise errichtet wurden.

Die Ost- und Weströhre haben beide eine Länge von 1.420 Meter; die Durchfahrtshöhe beträgt mindestens 4,68 Meter. Wegen der im Tunnel vorhandenen Ein- und Ausfahrstreifen, variieren die Breiten im Bereich der beiden Tunnelportale. Die lichte Weite im Tunnel beträgt 13,20 Meter.

Das Betriebsgebäude ist 914 Meter hinter dem Südportal als Sattelgebäude auf dem Tunnel, mit Zugang zum Tunnel, für das Wartungspersonal (kein Notausgang), aufgebaut.
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Edwin Babusch aus Dortmund-Süd | 17.12.2013 | 10:11  
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