Heißener Straße ist keine Alternative fürs Hexbachtal

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Abgerockt: Obwohl die Demontage an der Heißener Straße bereits begonnen hat, ist das Areal keine Alternative fürs Hexbachtal. Archivfoto: Debus-Gohl

Wenige der Vorschläge zur Unterbringung von Flüchtlingen der Stadt Essen lösten ähnlich heftige Proteste aus, wie der Plan, eine Unterkunft in fester Bauweise für 400 Plätze im Schönebecker Hexbachtal zu realisieren. Nach mehreren Demonstrationen der Bürgerinitiative „Rettet das Hexbachtal!" wanderte der Standort vom Zentrum zum Gelände der ehemaligen Kokerei Schacht Kronprinz. Die Fläche wurde trotz der Proteste im Februar durch den Rat beschlossen, als heiße Alternative gehandelt wurde aber ein Areal an der Heißener Straße, direkt an der Grenze zu Frohnhausen. „Das wird eine Weile dauern“, vermeldet jetzt CDU-Ratsherr Klaus Diekmann.

Im regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) der Revierstädte Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen wird das Gelände als Grünfläche eingestuft. Eine Änderung des Bebauungsplan geht aber nicht von jetzt auf gleich: „Das ist eine relativ langwierige Sache“, bestätigt Hannah Hettinger, Pressereferentin der Stadt Essen. Alle am RFNP beteiligten Städte müssten der Nutzungsänderung zustimmen, deshalb könne man allerfrühestens in zwei Jahren loslegen: „Das ist eine eher positive Schätzung“, gesteht Hettinger.

Frühestens in zwei Jahren

Trotzdem laufen die Verhandlungen mit dem Eigentümer weiter, CDU-Politiker Diekmann hofft, dass der Wald bis Herbst erhalten bleibt: „Die Frage ist, ob wir im Hexbachtal anfangen müssen.“ Geduld sei der Schlüssel: „Man muss abwarten!“
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