Kita Zugstraße investiert in die Zukunft und baut U3-Betreuung aus

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Pfarrer Fritz Pahlke, Kita-Leiterin Annegret Mulisch und Kirchmeister Jörg Thiede feiern gemeinsam mit Kindern und ihren Familien Richtfest. (Foto: Kurbani)
Richtfest an der Zugstraße. Dort wird die U3-Betreuung ausgebaut. Dafür müssen neue Räume her. Der Anbau entsteht derzeit auf dem Kita-Gelände.
Die Arbeiten an der Zugstraße sind in vollem Gang. Nach den Sommerferien sollen die U3-Kids an der Zugstraße Einzug halten. Insgesamt entstehen 18 Betreuungsplätze für U3-Kinder. Die Nachfrage ist groß, der Bedarf in der Betreuung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. „Wir haben über 90 Anmeldungen erhalten“, so Kita-Leiterin Annegret Mulisch.

Einrichtung bleibt vierzügig

An den Kapazitäten wird sich durch die Hinzunahme der U3-Betreuung nichts ändern. Derzeit besuchen 88 Kinder die viergruppige Einrichtung. Nach den Sommerferien werden es 87 sein. Die Vierzügigkeit bleibt bestehen.
Ehe es mit der U3-Betreuung losgehen kann, müssen erst einmal die Baufirmen ihre Arbeit erledigen. Mit dem Richtfest wurde die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert. Dazu kamen auf dem Kita-Gelände neben den Mitarbeitern der Firma Spickermann, die das Fest sponsern, Zimmerleute und natürlich Kinder, Eltern und Erzieherinnen zusammen.

Erster Spatenstich im März, jetzt wurde Richtfest gefeiert

Im März wurde der erste Spatenstich für den Flachdachbau vollzogen. Realisiert werden kann der Anbau von fünf Nebenräumen, die den Kleinen Platz zum gemeinsamen Spielen, frühstücken, toben, ausruhen und turnen bieten sollen, durch finanzielle Unterstützung der Kirchengemeinde. Insgesamt betragen die Baukosten 660.000 Euro. Davon übernimmt die Gemeinde einen Anteil von 260.000 Euro. Der Rest stammt aus Bundes- und Landesmitteln.

Kinder sollen sich wohlfühlen und entfalten können

„Dass Kinder aus unterschiedlichen Familien, sozialen Schichten und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen in unserem Kindergarten willkommen sind, sich wohlfühlen und entfalten können, das macht den überzeugenden Wert unserer Einrichtung aus“, stellt Annegret Mulisch klar. Nach dem Ausbau der U3-Plätze sieht sich diese gut für die Zukunft aufgestellt. „Nicht zuletzt deshalb hat sich die Gemeinde trotz Haushaltsdefizit und damit verbundener notwendiger Einsparmaßnahmen zu diesem mutigen Schritt entschieden“, so Kirchmeister Jörg Thiede. Es sei ein bewusstes Votum für die Kita-Arbeit, argumentiert er in Bezug auf die kontrovers diskutierte Neustrukturierung der Gemeindearbeit (Wir berichteten). Die Entscheidung für die Zugstraße ist gefallen. Pfarrer Fritz Pahlke begrüßt das: „Wir sind froh darüber, Engagement zu zeigen. Kinder haben Priorität.“

Text: Nadima Kurbani
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