Schützenfest im Stadion Essen: Rot-Weiss siegt mit 9:1 gegen Erndtebrück

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Am Dienstag gab es viel zu jubeln: Mit 9:1 fegte Rot-Weiss die Gäste aus Erndtebrück vom Feld. Fotos: Gohl
 
Dreimal Grund zu feiern: Marwin Studtrucker.

Am gestrigen Dienstagabend konnte Rot-Weiss Essen gegen Aufsteiger Erndtebrück nicht nur den ersten Sieg aus bisher drei Regionalliga-Spielen feiern: Sage und schreibe 9:1 gewinnt der RWE an der Hafenstraße. Benjamin Baier (53., 58., 83.), Marwin Studtrucker (21., 32., 91.), Marcel Platzek (64., 74.) und Moritz Fritz (13.) sorgten vor 6.716 Zuschauern für ein Schützenfest.

Ein 3-5-2 bot Rot-Weiss-Cheftrainer Jan Siewert gegen den Aufsteiger aus Erndtebrück auf. Vor der Dreierkette aus Gino Windmüller, Moritz Fritz und Richard Weber sollten Patrick Huckle und Iyad Al Khalaf die Außenbahnen beackern. Das Zentrum bildeten Kasim Rabihic und Benjamin Baier hinter Cebio Soukou, der als Verbindung zum Zweiersturm aus Marwin Studtrucker und Marcel Platzek fungierte.

Langsamer Start

Allerdings dauerte es zunächst einige Minuten, bis die Rot-Weissen ins Spiel fanden. Der Gast aus Erndtebrück agierte in der Anfangsphase mutig und konnte einige Zweikämpfe für sich entscheiden. In der 13. Minute gab es dann aber den Wachmacher für RWE: Einen Freistoß von Benjamin Baier verlängerte Marcel Platzek auf das Gästetor. Torwart Schünemann konnte den Ball mit Mühe nur noch vor die einschussbereiten Füße von Kapitän Moritz Fritz abwehren, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und die erste RWE-Führung der laufenden Saison erzielte (13.).
Neun Minuten später dann der nächste Treffer für RWE: Lehrbuchmäßig ging Marcel Platzek auf der rechten Offensivseite bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Dort kam Marwin Studtrucker herangeflogen und versenkte per Flugkopfball zum 2:0 (21.).
Als sich bereits ein rot-weisses Schützenfest anbahnte, machten die Rot-Weissen es kurzzeitig noch einmal spannend. Ein Klärungsversuch von Patrik Huckle landete im eigenen Netz (26.). Doch spannend blieb es nur kurz: Wieder enteilte Marwin Studtrucker Bewacher Kröner und behielt vor dem Tor die Nerven. Mit einem verdienten Zwei-Tore-Vorsprung ging es also in die Kabinen (32.).

Sechs Treffer in 45 Minuten

Dieser hatte nach dem Seitenwechsel jedoch nur sieben Minuten Bestand: Wieder bekam die Gästedefensive in Person von Saglam Marwin Studtrucker nicht in den Griff und stoppte diesen regelwidrig. Eine Rote Karte und ein Elfmeter waren die Folge. Benjamin Baier legte sich den Ball zurecht und verwandelte souverän (53.).
Jetzt lief der RWE-Motor richtig heiß: Ecke Huckle, Ablage Windmüller, Abschluss Benni Baier: 5:1 (58.). Fünf Minuten später kombinierten sich Cebio Soukou und Iyad Al Khalaf über ihre rechte Seite und flankten auf Marcel Platzek: 6:1 (64.). Doch RWE blieb weiter hungrig und kam schließlich durch weitere Treffer von Marcel Platzek (74.), Benjamin Baier (82.) und erneut Marwin Studtrucker (91.) zu einem 9:1 Endstand.

Nächster Gegner: Wattenscheid!

"Ich bin einfach unheimlich stolz auf diese Leistung und auf diese Mannschaft. Wenn man die erste Halbzeit betrachtet, muss man sagen, dass Erndtebrück das gut gemacht hat. Dementsprechend mussten wir flexibel sein und das ist uns gelungen. Ich freue mich schon jetzt - wie die Jungs auch - auf die anstehenden Spiele an und abseits der Hafenstraße", resümiert Chef-Coach Jan Siewert nach 90 Minuten. Doch: Wattenscheid wird ein ganz anderes Spiel und darauf müssen wir jetzt den Fokus legen." Am kommenden Dienstag tritt der RWE im dortigen Löhrheidestadion an.
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