Wettbewerb junger Aphoristiker: Freunde machen Freude

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Unser Foto von Holger Groß zeigt (v.l.) Dr. Friedemann Spicker, die vier Gewinner sowie dahinter Torsten Grabinski (stellvertretender Marketingleiter der Sparkasse Hattingen), Dr. Jürgen Wilbert und STADTSPIEGEL-Redakteur Roland Römer.
Hattingen: Stadtmuseum Hattingen |

Inzwischen ist es auch schon wieder Geschichte, das sechste Internationale Aphoristikertreffen“ in Hattingen.

In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Größe im Kleinen. Der Aphorismus und seine Nachbarn“.
„Ein sehr spannender Ansatz“, stellte Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch bei ihrer launigen und mit vielen Aphorismen gespickten Begrüßungsansprache vor den knapp 40 Tagungsteilnehmern und Gästen im Café des Stadtmuseums fest und verriet allen, die es noch nicht wussten: „Wenn ich nicht Bürgermeisterin bin, dann bin ich von Haus aus Germanistin. Und als solche habe ich mich schon immer gefragt, wo die Trennlinie verläuft, was ein Aphorismus ist und was nicht. Wäre ich nicht selbst auf einem zweitägigen Seminar, dann wäre ich diesmal sicher selbst dazu gestoßen.“
Ehe der erste Programmpunkt, der „Stand-Up-Poetry-Slam-Kabarett“-Auftritt von Philipp Scharri „Kreativer Ungehorsam“, anstand, hatten nach ihren Begrüßungsworten und Hinweisen zum Tagungsablauf Dr. Jürgen Wilbert, Vorsitzender des Fördervereins Deutsches Aphorismus-Archiv Hattingen (DAphA), und sein Stellvertreter Dr. Friedemann Spicker noch einige Auszeichnungen durchzuführen.

Wettbewerb von DAphA, Sparkasse und STADTSPIEGEL

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Hattingen und dem STADTSPIEGEL hatte das DAphA nämlich einen Schreibwettbewerb zum Thema Freundschaft für Jugendliche bis 18 Jahren veranstaltet. Gesucht wurden solche wie diese beiden: „Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte.“ (Georg Bernard Shaw) oder „Gute Freunde sind Menschen, die weit weg wohnen.“ (Alfred Hitchcock)
Doch auch die zwölf Einsendungen Hattinger Jugendlicher brauchten sich dahinter nicht zu verstecken. „Ich habe 251 Freunde, 16 sprechen mit mir“ lautet der Siegerbeitrag von Rahel Kellich. Als Belohnung bekam sie zwei Einkaufsgutscheine über jeweils 100 Euro für Saturn und die Mayersche Buchhandlung.
Auf Platz zwei landeten gleich zwei Schüler. Lara Daum („Beste Freunde wissen, wie verrückt du bist, und gehen trotzdem noch mit dir in die Öffentlichkeit.“) und Lukas Platte („Freunde sind wie ein Buch: vielseitig und Retter vor der Langeweile.“). Sie erhielten ebenfalls die beiden Einkaufsgutscheine, jedoch über je 60 Euro. Über zwei 30-Euro-Gutscheine freuen konnte sich als Drittplatzierte Annabelle Kahlmann („Ein Freund ist wie die Sonne, die den letzten Schnee zum Schmelzen bringt.“).

Positives Fazit

Zwar hat der Lokführerstreik vom Wochenende dazu geführt, dass sechs angemeldete Aphoristiker nicht anreisen konnten, aber unterm Strich ist Organisator und DAphA-Vorsitzender Dr. Jürgen Wilbert mit dem Treffen sehr zufrieden: „Am meisten gefreut hat mich, dass wir Aphoristiker bei den Lesungen nicht unter uns blieben. So war die Abschlusslesung wirklich gut besucht. Auch aus den Teilnehmerkreisen liegen mir schon jetzt positive Rückmeldungen vor. Wir konnten Stammgäste begrüßen, aber ebenfalls ganz neue Kontakte knüpfen. Das werte ich genauso positiv, wie wieder einmal das große ehrenamtliche Engagement hinter den Kulissen. Das hat beispielsweise dazu geführt, dass wir die ganze Zeit über den Cafébetrieb aufrecht erhalten konnten.“
Zum diesjährigen Treffen wird es wieder einen Tagungsband geben zum Nachlesen für alle, die nicht dabei sein konnten.
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