Arbeitskreis Suchtvorbeugung warnt vor Alkoholmissbrauch

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Bevor das närrische Karnevalstreiben seinen Höhepunkt erreicht, warnt der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve vor Alkoholmissbrauch – insbesondere bei Jugendlichen

Gerade in der Karnevalszeit wird der Umgang mit Alkohol von vielen Jugendlichen zu leichtsinnig gehandhabt. „Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im letzten Jahr mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, ist immer noch erschreckend hoch“, so Stephan Gnoß und Friedhelm Körner von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie und der Caritas Kleve. „Zudem wissen viele Erwachsene nicht, dass Alkoholkonsum in dieser Altersgruppe sehr schnell lebensbedrohliche Folgen haben kann."

Das Augenmerk aller Erwachsenen sollte deshalb besonders da-rauf gerichtet sein, dass Kinder und Jugendliche gar nicht erst zum Alkoholkonsum animiert werden. Der Alkoholkonsum unter 16 Jahren ist verboten, Personen über 16 Jahren dürfen Bier, Wein oder daraus hergestellte Mixgetränke zu sich nehmen. Spirituosen wie Schnäpse, Liköre und branntweinhaltige Mischgetränke dürfen weder an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.
Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung appelliert an Eltern und Erziehende, aber auch an Veranstalter und Verkaufsstellen, eine Gefährdung von Kindern und Jugendlichen auszuschließen. „Gerade die Verantwortung und Vorbildfunktion von Eltern und allen Erwachsenen ist verstärkt an den närrischen Tagen gefragt“, so der Arbeitskreis, ein Zusammenschluss von Diakonie, Caritas, Kreisjugendamt, Polizei und Stadtjugendämtern.

Kontakt: Caritasverband Kleve, Hoffmannallee 66a-38, Telefon: 02821 7209-300 oder Diakonie Geldern, Gelderstraße 39, Telefon: 02831 9772018.
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