Eine halbe Stunde mit der Kanzlerin im Regen

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Kleve: Museum Kurhaus |

Es ist die große Regenschirmparade im Forstgarten. Bei der Eröffnungszeremonie zu den Deutsch-Niederländischen Konsultationen klappt alles wie am Schnürchen. Nur das Wetter spielt nicht mit: Es regnet in Strömen

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Die ersten Staatskarossen fahren am Museum Kurhaus vor. Kanzleramtschef Ronald Pofalla steigt aus, kommt von einem Gespräch mit dem niederländischen Innenminister Roland Plasterk, das er im Euregiohaus geführt hat. Dann ist der erste Hubschrauber im Anflug. Kanzlerin Angela Merkel landet auf dem Sportplatz von DJK Rhenania Kleve. Wenige Minuten später wird sie von Bürgermeister Theo Brauer im Eingangsbereich des Museums begrüßt. Schon ist der nächste Hubschrauber zu sehen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte wird also auch pünktlich in Kleve eintreffen.

Ein Zeichen für die Musiker der Bundeswehr, die nun von Joseph-Beuys-Allee Richtung Festplatz gegenüber den "Enteninseln" marschieren. Auch die Tür des Museums öffnet sich. Kanzlerin, Minister und Staatssekretäre machen sich auf den Weg zum Neuen Eisernen Mann, wo der niederländische Staatschef mit militärischen Ehren empfangen werden soll. Die Stimmung ist prächtig. Außenminister Guido Westerwelle macht auch unter dem großen Regenschirm eine gute Figur: "Das hier ist doch wie meine Heimat hier" ruft der den Journalisten zu. Nur der Regierungssprecher ist unbeschirmt. "Herr, Seibert, Sie glauben doch nicht, dass Sie meinen Regenschirm kriegen", frozzelt Finanzminister Wolfgang Schäuble. Umweltminister Peter Altmaier gibt den niederländischen Journalisten bereitwillig Interviews. Altmaier spricht tatsächlich fließend niederländisch.

Nach der Zeremonie geht es wieder zurück zum Museum Kurhaus. Außerhalb des Protokolls biegen die Bundeskanzlerin und Ministerpräsident Mark Rutte aber links in die Joseph-Beuys-Allee ein und laufen Richtung Altes Landhaus Münze. Obwohl ein Kontakt mit den Bürgern nicht vorgesehen ist: Hier gibt es unerwartet ein kleines Bad in der Menge. Die Fotojournalisten müssen hinter den Absperrungen warten. Hoffentlich drücken jetzt die Bürgerreporter auf den Auslöser.

Auf dem Rückweg dann stoppt die Kanzlerin noch einmal vor den Journalisten. Bürgermeister Theo Brauer wünscht ein Erinnerungsfoto mit der Kanzlerin. Kriegt er auch.

Jetzt aber an die Arbeit.

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1 Kommentar
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Willi Heuvens aus Kalkar | 24.05.2013 | 07:53  
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