Ford kracht in Stein und geparkte Autos

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Ein Feuerwehrmann steht vor dem Unfallwagen. Das Auto hängt auf einen Findling. (Foto: Magalski)
Schwerverletzte gab es in der Nacht zu Heiligabend in der Virchowstraße in Lünen. Ursache war ein heftiger Unfall, nachdem ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Ford verloren hatte.

Unfälle dieser Art erwartet man nicht gerade in einer Tempo-30-Zone: Der Wagen krachte erst am Straßenrand in einen geparkten Opel, schoss von da auf einen schweren Findling und rammte ein zweites abgestelltes Auto vor einem Mehrfamilienhaus. Dieses Auto stoppte die Fahrt und verhinderte so wohl eine Kollision mit der Hauswand. Den Einsatzkräften bot sich ein Trümmerfeld, denn der Ford hing mit den Vorderrädern und dem Unterboden noch auf dem Findling. Zeugen halfen den Verletzten - dem Fahrer (40) und seinem Beifahrer (39) bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes aus dem Wagen. Die Männer aus Lünen kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Polizisten sicherten nach dem Abtransport der Verletzten über eine Stunde lang Spuren, unter anderem an einem viele Meter langen Reifenabrieb auf der Straße. Die Polizei vermutet überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge sind schwer beschädigt, die Polizei schätzt einen Sachschaden in Höhe von mindestens 13.000 Euro.

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