Polizei fahndet nach Brandstifter

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Die Feuerwehr löschte zwei Brände im Norden von Lünen. (Foto: Magalski)
Brände und Einbrüche hielten in der Nacht zu Montag die Feuerwehr und Polizei in Atem - erst am Hermann-Löns-Weg und kurze Zeit später an der Wehrenboldstraße.

Bewohner eines Hauses am Hermanns-Löns-Weg weckte kurz vor ein Uhr ein lauter Knall aus dem Schlaf - kurze Zeit später drang Rauch aus dem Keller. Die Feuerwehr Lünen rückte mit der Berufsfeuerwehr sowie den Löschzügen Mitte und Wethmar aus und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. "Im Laufe des Einsatzes am Hermann-Löns-Weg meldete sich ein Mann bei den Kräften des Löschzugs Lünen-Mitte und berichtete von einem Feuer in seinem Garten an der Wehrenboldstraße", schreibt der Löschzug auf seiner Seite bei Facebook. Im Gartenhaus schwelten dort gelagerte Gegenstände, die Ermittler nennen Brandstiftung als Ursache. Nach Angaben der Polizei hatten die Bewohner des Hauses zuvor verdächtige Geräusche gehört und sahen zudem eine Person in ihrem Garten. Einbruchsversuche gab es außerdem an zwei Häusern am Hermann-Löns-Weg, mutmaßlich hatte hier der gleiche Täter die Finger im Spiel.

Person flüchtete vor der Polizei

Polizisten entdeckten in der Nähe der Einsatzorte ebenfalls eine Person, diese ergriff beim Anblick des Streifenwagens die Flucht und entkam trotz des Einsatzes von zwei Polizeihunden. Zeugen beschreiben den Verdächtigen als etwa dreißig Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren und einem schmalen Gesicht. Der Mann trug unter anderem einen blauen Kapuzenpullover mit weißer Aufschrift, war hellhäutig und vermutlich Deutscher. Der Unbekannte bewegte sich "staksig", eventuell als Folge von Alkohol. Den Schaden am Hermann-Löns-Weg beziffert die Ermittler nach ersten Einschätzungen auf mindestens zwanzigtausend Euro, an der Wehrenboldstraße auf etwa tausend Euro. Zeugen melden sich unter der Telefonnummer 0231 / 132 74 41 bei der Kriminalpolizei in Dortmund.

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