Puppen erklärten Flüchtlingen den Verkehr

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Amerikaner mit Polizei-Bär gab es zur Stärkung und als nette Geste. (Foto: Magalski)
Augen auf im Verkehr und Stopp am Bordstein! Kleine Flüchtlinge aus der Zeltstadt in Bork lernten am Montag im Rahmen eines von der Polizei organisierten Willkommensfestes eine Menge über das richtige Verhalten auf der Straße.

Viele Flüchtlinge erlebten auf ihrer Flucht in Begegnungen mit der Polizei oder Militärkräften Willkür und schlechte Behandlungen. Die Polizei in Bork zeigte sich am Montag ganz als Freund und Helfer, auf dem Gelände der Polizeischule gab es Seifenblasen, Musik, Luftballons und kleine Geschenke für die Kinder. Amerikaner mit einem Bild von Polizeibär Yogi, den viele Flüchtlingskinder schon Ende September in einer Spendenaktion als Kuscheltier geschenkt bekamen, und einen Tee gab's zur Stärkung, dann startete das kurze Theaterstück der Puppenbühne der Polizei. Straßen mit viel Verkehr sind für deutsche Kinder schon schwierig, doch für viele kleine Flüchtlinge, die stark befahrene Straßen aus ihren Heimatländern oft nicht kennen, sind sie eine besondere Gefahr. Puppen erklärten ganz ohne große Worte und Sprachbarrieren die wichtigsten Regeln. Montagabend ist die Großunterkunft erneut Thema bei der Polizei, dann findet auf Einladung der Stadt Selm eine weitere Infoveranstaltung für Bürger statt und zur Einführung gibt es einen Film über das Leben in der Zeltstadt. Beginn ist um 19 Uhr in der Mensa der Polizeischule.

Thema "Flüchtlinge" im Lokalkompass:
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Jürgen Daum aus Duisburg | 07.11.2015 | 11:25  
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