Drei Forensik-Szenarien sind möglich

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Erlensundern gerät wieder ins Visier des Landes. (Foto: Magalski)
Der Dauerbrenner Forensik lässt bei der Stadt Lünen wenig Weihnachtstimmung aufkommen. Drei Päckchen legt das Ministerium von Barbara Steffens der Verwaltung noch vor dem Wochenende unter den Tannenbaum.

Welches letztlich für Lünen geöffnet wird, das ist noch unklar. Definitiv scheint aber - überraschende Entwicklungen mal ausgeschlossen - dass die Forensik in Lünen gebaut werden wird. Damit wird es wahrscheinlich nun nur noch die Entscheidung zwischen Victoria I / II und Erlensundern geben. Theoretisch bestehe momentan noch die Option, dass dem Land ein anderes Grundstück zur Prüfung angeboten wird. Ob die anderen Alternativen, die Bürgerinitiative "Lünen ohne Forensik" hatte die Zeche Heinrich Robert in Hamm ins Gespräch gebracht, abschließend geprüft worden sind, wollte Christoph Meinerz, Pressesprecher des Ministeriums, nicht beantworten. Nur soviel: Victoria I / II ist bisher am besten geeignet. Drei Szenarien sind möglich: Ist die Erlensundern-Fläche nicht besser geeignet als Victoria, wird die Forensik auf der Zechenbrache gebaut. Ist Erlensundern besser geeignet als Victoria, soll hier - die Zustimmung zum Kauf des Geländes vorausgesetzt - gebaut werden. Sind aber beide Grundstücke gleich gut geeignet, solle der Rat der Stadt Lünen entscheiden, so Meinerz.

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3 Kommentare
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Thomas Gorski aus Unna | 14.12.2012 | 20:38  
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Heinz Günter Hiller aus Dortmund-Ost | 18.12.2012 | 08:45  
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Julius Schoofs aus Lünen | 09.01.2013 | 18:03  
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