SPD-Beckinghausen stellt Fragen zur Geruchsbelästigung, wünscht sich eine Informationsveranstaltung sowie öffentlich aufgestellte Hinweisschilder zur Grubenwassereinleitung

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Einleitungsstelle an der Lippe mit RAG-Hinweisschild. Die weisse Fahne im Wasser ensteht durch den gebundenen Schwefel
Lünen. Über ihren Ratsherren Detlef Seiler wurde der SPD-Ortsverein Lünen-Beckinghausen über eine lang andauernde, oft wiederkehrende Geruchsbelästigung im Siedlungsbereich Kleine Heide in Lünen und an der benachbarten Königslandwehr in Bergkamen informiert. Bei einer Ortsbegehung am Wochenende roch es an der rund 1000 Meter weiter nördlich, nicht öffentlich zugänglichen Einleitstelle des Grubenwassers an der Lippe weiterhin deutlich nach Schwefel. Hier befindet sich am Ende der Druckrohrleitung auch ein Hinweisschild der RAG Deutsche Steinkohle, das die Geruchsbildung an der Lippe erläutert und incl. einer Telefonnummer die weitere Vorgehenshinweise beschreibt.* Allerdings konnte die Belastung im Siedlungsbereich nicht mehr festgestellt werden.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Udo Kath: „Wir haben die Bezirksregierung Arnsberg mit der Bitte angeschrieben, uns und der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie es überhaupt zu den massiven Geruchsbelästigungen in den vorhandenen Lüner und Bergkamener Wohnbereichen und dem angrenzenden, zukünftigen Leuchtturmprojekt „Wasserstadt Aden“ kommen kann und wie diese zukünftig beseitigt werden. Dann kann auch die Frage beantwortet werden, ob nicht zur generellen Vermeidung von Schwefelgeruch das Ende der Druckrohrleitung zukünftig unterhalb des Lippewassers eingeführt wird bzw. welche Alternativen es gibt.“

Außerdem schlägt der SPD-Ortsverein vor, als Sofortmaßnahme die bisher nichtöffentlich zugänglichen Hinweisschilder öffentlich in Nähe der Wohnbereiche aufzustellen zu lassen. Vielleicht sogar mit einer erläuternden Skizze. Dann können Hinweise von Betroffenen beim nächsten Mal schneller und direkt an den Verursacher und die Bezirksregierung Arnsberg weitergegeben werden. Da weiterer Gesprächsbedarf besteht, sollte es auch eine Informationsveranstaltung mit Bergbauexperten geben, um das gesamte Einleitungsverfahren der Bevölkerung vor Ort verständlich zu erläutern.
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2 Kommentare
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Barbara Christ aus Lünen | 03.03.2016 | 12:14  
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Barbara Christ aus Lünen | 03.03.2016 | 16:28  
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