Keine Unterstützung für einen Tierfriedhof im Grünflächenauschuss der Stadt Marl

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Über die langjährige Lebensdauer unserer Haustiere entwickeln wir oft tiefe emotionale Bindungen zu ihnen. Eine Zeit voller Erlebnisse und Freude. Eine Zeit voller Freundschaft, die nun nach langem Ringen durch eine letzte Hilfe beim Tierarzt oder plötzlich und unerwartet zu Ende geht.

Wir müssen einen Ort schaffen an dem es möglich ist die Beziehung zu seinem verstorbenen Haustier unter Würdigung der Gefühle zu pflegen.
Durch die Möglichkeit der Bestattung Ihres Haustieres auf einem behördlich zugelassenen Grundstück müssen Sie ihr Tier auch nicht beim Tierarzt zurück lassen
Hilfe in der Trauer, aber auch ein letzter Ausdruck dieser Freundschaft, ist ein Abschied in Respekt und Würde. Schrecklich dagegen ist die Vorstellung, das geliebte Haustier einer Tierverwertungsanstalt zu überlassen.

Doch zum Glück gibt es heutzutage auch würdevolle Alternativen,
Tierfriedhöfe

Unser Antrag ist besonders gedacht für alte, alleinstehende Menschen, denen ihr Haustier der einzige Gefährte geworden ist. Eine Art Ersatz-Gegenüber, weil niemand mehr da ist, der sich um sie kümmert. Nicht nur, dass wir als Gesellschaft es nicht schaffen, diesen Menschen ein erfülltes Lebensende zu ermöglichen. Wir verwehren ihnen auch noch, das einzige Lebewesen, das ihnen geblieben ist, würdig zu bestatten.
Warum sehen wir die Sache nicht gelassen und gönnen diesen Menschen eine kleine, letzte Freude und nicht dass ihr Haustier in einer Tierkörperbeseitigungsanlage enden wird?
Auf Friedhöfen in Braubach und Essen kann man sich künftig zusammen mit der Asche seines Haustiers bestatten lassen.
So der Redebeitrag der Bürgerliste WIR für Marl im zuständigen Ausschuss des Stadtrates, der über die Prüfung der Errichtung eines Tierfriedhofes befinden sollte. Aber die Ausschussmitglieder lehnten selbst diese Prüfung ab.

Ein schwarzer Tag für viele Marler Tierfreunde.

Selbst Frau Birgitt Sandkühler die sich sonst immer als Tierfreundin ausgibt, stimmte in der Sitzung des Betriebsausschusses ZBH und Grünflächen gegen diesen Antrag der zum Ziel hatte einen Tierfriedhof zu fördern.

Der Antrag lautet:
Die Stadtverwaltung prüft die in der Anlage unter Tierfriedhöfe (Telefonbucheintrag) aufgeführten Angaben auf Ihre Richtigkeit.
Mit einer für eine Bewertung erforderlichen, repräsentativen Anzahl von Betrieben wird Kontakt aufgenommen. Es werden die erforderlichen Informationen über die Verfahrensweisen und den Erfolg der Ziele gesammelt.
Das Ergebnis wird dem Rat kurzfristig zur Kenntnisnahme vorgelegt.
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