Grünschnitt, Bauschutt und Styropor ab 1. Juli kostenlos am Wertstoffhof entsorgen

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Mit diesem Schild an der Wertstoffhof-Einfahrt macht WBO auf die Änderungen aufmerksam
Oberhausen: Wertstoffhof |

Privathaushalte in Oberhausen können ab dem nächsten Mittwoch, 1. Juli 2015, ihre Grün- und Gartenabfälle, ihren Bauschutt und ihre Styroporabfälle kostenlos beim Wertstoffhof der WBO an der Buschhausener Straße entsorgen.

Was ist unter "haushaltsübliche Mengen" zu verstehen?


Die genannten Abfälle können Oberhausenerinnen und Oberhausener in „haushaltsüblichen Mengen“ abgeben. Der Begriff beinhaltet zum einen, dass sich die kostenfreie Entsorgung auf private Haushalte beschränkt. Für gewerbliche Abfälle werden hingegen nach wie vor Gebühren fällig. Zum anderen sind mit haushaltsüblichen Mengen die Mengen gemeint, die in einem PKW oder Kombi angeliefert werden können – auch mit Kleinanhänger.

„Mit dieser Definition unterstellen wir, dass bei privaten Haushalten üblicherweise geringere Mengen an Grün- und Gartenabfällen, Bauschutt und Styropor anfallen“, erklärt WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff. „Das ist uns wichtig, weil wir eine klare Abgrenzung zu betrieblichen Abfällen brauchen.“

Was zu den einzelnen Abfallarten zählt


„Zum nun kostenfrei zu entsorgenden Grünschnitt zählen vor allem Strauch-, Hecken und Rasenschnitt, Wildkraut, Zweige, und Äste bis zu 15 cm Durchmesser“, betont WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke. „Wurzel- oder Stammholz, dicke Äste von mehr als 15 cm Durchmesser, Friedhofsgebinde oder erdgebundene Pflanzenteile dagegen nicht. Bauschutt ist ein sortenreines mineralisches Naturprodukt – ohne Fremdanhaftungen. Das bedeutet: Dämmmaterial zählt nicht dazu. Ähnlich ist es beim Styropor, der etwa bei Renovierungs- oder Dämmarbeiten in Privatwohnungen anfällt. Auch dieser ist sortenrein, sauber und frei von Fremdanhaftungen abzugeben.“

Anlass für die Änderungen

„Indem wir die Abfall-Arten kostenfrei stellen, wollen wir unseren Service für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt verbessern“, sagt Umweltdezernentin Sabine Lauxen. „In der Vergangenheit ist das Thema oft an uns herangetragen worden. Deshalb hoffen wir, dass unser Angebot auf positive Resonanz stößt.“

Wartezeiten sind möglich


„Die WBO stellt sich auf ein erhöhtes Aufkommen am Wertstoffhof ein“, so Maria Guthoff. „Obwohl personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen werden, kann es bei der Annahme am Wertstoffhof zu Verzögerungen kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.“
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