Heidel empfängt mit Schalke seinen Ex-Klub

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Wie Christian Heidel trifft auch Johannes Geis (l.) auf seinen ehemaligen Klub Mainz. (Foto: Gerd Kaemper)

Am 8. Spieltag steht unter anderem der Klassiker zwischen Bayern und Mönchengladbach an. Derweil lichtet sich das BVB-Lazarett vor dem Spiel in Ingolstadt und am Sonntag empfängt der S04 den FSV Mainz 05.

Die internationale Woche für die Bundesligisten war fast durchweg positiv. Der FC Bayern (4:1 gegen Eindhoven), Borussia Dortmund (2:1 bei Sporting Lissabon) und Borussia Mönchengladbach (2:0 bei Celtic Glasgow) siegten in der Champions League, in der Leverkusen 0:0 gegen Tottenham Hotspur spielte. Schalke gewann in der Europa League mit einer halben B-Elf mit 1:0 bei FK Krasnodar, während Mainz ein 1:1 gegen den belgischen Tabellenführer RSC Anderlecht erreichte. Dasselbe Ergebnis würden die 05er am Sonntag sicherlich auch dankend annehmen.

Um 17.30 Uhr muss der „Karnevalsverein“ auf Schalke antreten, wo der FSV in den vergangenen zwölf Jahren nur einmal in der Bundesliga gewinnen konnte. Wer davon sehr gut ein Lied singen kann, ist Christian Heidel. 24 Jahre lang war der 53-Jährige Sportvorstand in Mainz, ehe er im Sommer bekanntlich zu den „Königsblauen“ wechselte, um dort dieselbe Funktion auszuüben. Ob Heidel den Wechsel bereut hat? Derzeit liegt Mainz sieben Punkte vor Schalke - das übrigens am Donnerstag die halbe Mannschaft in Gelsenkirchen ließ, als es nach Russland zum Krasnodar-Spiel flog. Breel Embolo ist bekanntlich schwer verletzt, ebenso ist Eric Maxim Choupo-Moting am Knie angeschlagen. Darüber hinaus waren laut S04 Leon Goretzka, Nabil Bentaleb und Sead Kolasinac angeschlagen. Das Trio dürfte aber am Sonntag wieder einsatzbereit sein.

Castro und Ramos zurück im BVB-Kader

Mehr Alternativen hat auch wieder Thomas Tuchel. Der BVB-Trainer kann auf die zuletzt verletzten Gonzalo Castro und Adrian Ramos zurückgreifen. Nichtsdestotrotz fehlen weiterhin mit Marco Reus, Neven Subotic, Sven Bender, Eric Durm, Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro und André Schürrle sieben Spieler. Der übrige Kader dürfte aber im Stande sein, beim kriselnden FC Ingolstadt zu gewinnen. Der FCI ist Tabellenletzter und hat in sieben Spielen erst einen Punkt gesammelt. Neben dem HSV (eröffnet heute gegen Frankfurt den Spieltag) ist Ingolstadt das einzige Bundesliga-Team, das noch keinen Sieg einfahren konnte und darüber hinaus die beiden einzigen Duelle mit Dortmund in der vergangenen Saison beide deutlich unterlegen mit 0:4 und 0:2 verlor.

Bayern konnte zuletzt nicht mehr gegen Gladbach siegen

Mit deutlich mehr Spannung wird das Spitzenspiel des 8. Spieltags zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach erwartet. Zwar liegen zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenneunten sechs Punkte. Doch der Deutsche Rekordmeister hat die vergangenen vier Spiele gegen die „Fohlenelf“ nicht gewinnen können. Bricht der kleine Fluch am Samstagabend?

Das wahre Spitzenspiel steigt aber derweil am Samstagnachmittag in Berlin, wo die Hertha als Tabellenvierter den Tabellenzweiten Köln empfängt. Die Kölner liegen derzeit nur zwei, die Berliner drei Punkte hinter dem Tabellenführer aus München. Die beste Heim-Defensive trifft auf die beste Auswärts-Abwehr, allerdings konnte Köln bislang mit Peter Stöger noch nie gegen den Hauptstadtklub gewinnen.
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