Ist der Integrationsrat der Stadt Arnsberg nur ein Gremium für "Schönwetterveranstaltungen"?

- Zuständiger städtischer Mitarbeiter kümmert sich lieber um Heimatgefühle und grüner Fraktionsvorsitzender leidet an Vergesslichkeit -

Dass der Integrationsdrat den Besuch ihres stellvertretenden Vorsitzenden im Flüchlingsheim nicht positiv fand, hat mich etwas irritiert.

Ich dachte, durch die Reform des ehemaligen Ausländerbeirats sei das Gremium politisch gestärkt worden. Aber es scheint alles beim Alten geblieben zu sein, ein Vorzeigegremium der Stadt zum Abnicken derer Vorhaben und zum Durchführen von "Schönwetterveranstaltungen".

Aber so kann es keine Fortschritte bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund geben.

Die wichtigen Themen werden nicht angegangen. Neben der Flüchtlingsfrage ist das u.a. auch die schulische und berufliche Situation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Stadt.

Dafür sorgt auch der bei der Stadt Arnsberg zuständige leitende Mitarbeiter, der sich lieber um die Heimatgefühle seiner Hüstener Mitbürger kümmert, als seine ganze Energie in konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Integration zu stecken.

Ich finde es gut, wenn Gremien manchmal aus für den Bürger nicht verständlichen Gründen zu lange debattieren und dadurch handlungsunfähig werden, dass dann einzelne Mitglieder vorpreschen und die Öffentlichkeit alleine informieren, wie in diesem Fall Herr Werner.

Und dabei hat er im Prinzip genauso gehandelt, wie vor Jahren der Fraktionführer der Grünen im Stadtrat. Aber vielleicht gehört dieser jetzt auch zu den Kritikern von Herrn Werner, da er an Demenzerscheinungen leidet bzw. mit Ökoprojekten käuflich ist.

Und der Rest des Integrationsrates schweigt, um so nicht die städtische finanzielle Unterstützung von Städtepartnerschaften und von Glaubens-Einrichtungen zu gefährden.

Dietmar Schwalm

Autor:

Dietmar Schwalm aus Arnsberg

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