Gravierende Änderungen
Volksbanken-WinterCup wird der Zeit angepasst - Kein Doppel-K.O.-System mehr

Präsentierten wieder das größte Hallenfußballspektakel in NRW: Organisator Ralf Detzner (li.), Sponsoren und die Verantwortlichen der Fußballkreise.
  • Präsentierten wieder das größte Hallenfußballspektakel in NRW: Organisator Ralf Detzner (li.), Sponsoren und die Verantwortlichen der Fußballkreise.
  • Foto: Peter Benedickt
  • hochgeladen von Diana Ranke

„Der 30. Volksbanken-WinterCup soll natürlich etwas Besonderes sein“, schürte Organisator Ralf Detzner die Spannung vor der Auslosung des größten Hallenfußball-Turniers in Nordrhein-Westfalen. Deshalb hatte er sich einige Neuerungen einfallen lassen, um den Ablauf zeitgemäß präsentieren zu können.
Die Vorrundengruppen werden erstmals nur noch von Teams aus den Kreisligen gebildet. Um den Anreiz attraktiver zu gestalten, werden hier bereits Preisgelder in Höhe von 6.800 Euro ausgespielt. Für die nächste Runde qualifizieren sich jeweils die ersten drei Mannschaften in den jeweiligen Gruppen, die auch die ausgesetzte Prämien (200, 150, 75 Euro) erkämpfen. Um den Ärger des Ausscheidens zu mildern, gibt es für alle Vierten der Vorrundengruppen ein „kleines“ Trostpflaster: Eine Brauereibesichtigung bei der Krombacher. „Da hoffe ich mal, dass unsere Truppe nicht gezielt auf diesen Platz hin spielt“, erkannte ein Gast nicht nur die Attraktivität dieses Preises, sondern auch eine spezielle Motivation bei seinen Jungs.In der Vorrunde können nun auch die Reservemannschaften höherklassiger Clubs antreten, auch dies ist neu.

Doppel-K.O.-System wird abgeschafft

Die gravierendste Änderung gibt es aber beim Spielmodus. Das jahrelang beliebte Doppel-K.O.-System wird abgeschafft. Die Entscheidungen bei Regional- und SuperCup werden mit Viertel-, Halbfinale sowie Endspiel ermittelt. „Es ist keinem Fan zuzumute,n bis zu neun Stunden in der Halle zu sitzen“, so Ralf Detzner. „Bei sieben Spielen weniger wird deutlich Zeit eingespart.“ Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit den Gründervätern Hermann Schmoll und Ferdi Pott entschieden. In den K.O.-Spielen wird es auch keine Verlängerung oder Sudden Death geben, es kommt sofort zum Strafstoßentscheid.

Vorrunden in Arnsberg und Ense-Bremen am 5. und 6. Januar

In Arnsberg, Brilon, Balve, Lüdenscheid, Ense-Bremen und Wickede rollt der Ball am Samstag, 5. Januar, und Sonntag, 6. Januar. In Brakel und Warburg treten die Teilnehmer am Samstag, 12. Januar, sowie am Sonntag, 13. Januar, an.

Supercup in Sundern

Im RegionalCup, der in Hüsten, Plettenberg, Ense-Bremen und Warburg stattfindet, qualifizieren sich dann von jeweils 16 Mannschaften vier für den SuperCup. Der wiederum findet in Sundern statt.
Die Zusammensetzung der Gruppen ist so erfolgt, dass sich immer wieder verschiedene Paarungen ergeben. So ist gewährleistet, dass nach der Gruppenphase bis zur Endrunde nicht mehrfach Team X auf Team Y treffen kann.

SC Neheim Titelverteidiger

Die Teilnehmer kommen aus dem Hochsauerlandkreis, Kreis Unna-Hamm, dem Märkischen Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen, Kreis Soest, Ostwestfalen und sogar aus Hessen. Dabei reicht die Leistungsstärke von der C- bis in die Westfalenliga. Titelverteidiger ist der SC Neheim (2:0 nach Neunmeterschießen gegen den B-Ligisten SV Türk Attendorn).146 Mannschaften wollen auf dem Parkett ihr Können zeigen, wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahl. „Fällt jemand aus, ist dies kein Problem, wir haben sogar eine Warteliste“, ist Detzner vorbereitet.

Preise im Wert von 18.000 Euro

Die Gesamtsumme der ausgeschütteten Preise beträgt 18.000 Euro, zusätzlich kommen Sachleistungen im Wert von 8.000 Euro von der Brauerei. Da werden auch die Fans ihren Teil erhalten: „In den Regionalcups und im Supercup werden die beste Anhänger prämiert und können ebenfalls nach Krombach fahren“.
Bevor die Auslosung stattfand, gab es eine kleine Talkrunde mit Moderatorin Nicola Collas. Hermann Schmoll und Ferdi Pott gaben einen kleinen Einblick in die Anfangsjahre: „Da kam sogar mal die Feuerwehr, weil ein Kicker vor lauter Frust in die Brandmeldeanlage getreten hatte“, erinnern sich die beiden. Aber: „Kein Problem, der Chef der Lebensretter war Fußballfan.“
Begonnen hatte alles mit 10.000 Mark Preisgeld. „Die Summe ist aber nicht entscheidend“, behauptete Charly Grote vom TuS Langenholthausen recht glaubwürdig. „Bei Fußballern kommt das Geld doch erst an zweiter, dritter Stelle.“
Für viele Vereine ist der Volksbanken-WinterCup enorm wichtig, bestätigte Helmut Schulte, Marketingleiter des Geldinstituts: „Wo sonst spielt der C-Ligist mal gegen einen Westfalenligisten?“

Mehr Informationen zum Volksbanken-WinterCup gibt´s hier

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