0180 / 50 44 100 - neue ärztliche Nofallnummer zeitweise ohne Anschluss!?

Es hakt noch mit der neuen Notfallnummer. Foto: Archiv/Albrecht
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Arnsberg/neheim. Nach der Einführung der neuen Notfallnummer zum 1. Februar (der WA berichtete ausführlich) gibt es offenbar noch immer - technische - Probleme. Stefanie Schröder aus Neheim kann ein leidiges Lied davon singen.
Als Mutter einer achtjährigen Tochter hatte sie am letzten Sonntag die Notfallrufnummer 0180 / 50 44 100 gewählt. Ihre Tochter war sichtlich schlapp und hatte über 40 Grad Fieber, für Eltern ein Zustand, in dem sie sich große Sorgen machen...
„Nach dem Wählen der Nummer bin ich drei Mal in der Warteschleife gelandet und nichts ist passiert“, klagt die Mutter gegenüber dem Wochen-Anzeiger. Keine verständliche Ansage einfach nichts, was ihr in dem Moment weiter geholfen hätte. „Ich habe dann erst mal wieder aufgelegt und es noch mal und noch mal versucht“, schildert sie. Ergebnis: Bis zu fünf Mal habe sie die Ansage „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ gehört.
„Da kommen einem zehn Minuten wie eine Stunde vor“, so die Mutter aus Neheim. Als es dann endlich doch mit der Weiterverbindung zu einem Ansprechpartner geklappt hatte, konnte ihr jedoch auch nicht sofort geholfen werden. „Und dabei wollte ich nur wissen, wann ich zum kinderärztlichen Notdienst in Hüsten gehen kann“, schildert sie weiter. Die Dame in der Notrufzentrale in Duisburg habe aber erst mal umständlich nachschauen müssen - genaue Zeiten habe sie nicht erfahren.
Endlich am Krankenhaus in Hüsten angekommen, kam es für Stefanie Schröder und ihre Tochter noch dicker: Proppenvoll war das Wartezimmer für Eltern und ihre Kinder. Insgesamt noch mal eineinhalb Stunden habe sie hier warten müssen, bis ihre Tochter endlich untersucht werden konnten.
Das Ergebnis nach ihrer Notfall-Tortur: Lungenentzündung! Mit entsprechenden Medikamenten ging´s dann endlich wieder nach Hause. „Und alle Reden von einer Verbesserung“, seufzt sie. Die können sie im Moment allerdings noch nicht erkennen, so Stefanie Schröder. Landesweit soll es übrigens zu einer Überlastung gekommen sein, heißt es bei der KVWL.

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