Aufgaben für den Klimaschutzausschuss in Arnsberg
Klimaschutzausschuss sollte weitere Aufgaben aktiv übernehmen

Meine Rede für den Klimaschutzausschuss der Stadt Arnsberg.
EDIT: Die Rede konnte so nicht gehalten werden, da es kein Protokoll zur letzten Sitzung gab, wo ich sagte: "Die Sonne auf mein Dach gehört als Solarstrom mir, der Wind über der Stadt gehört den Bürgern. Bürgerwindenergie heißt die Bürger YIMBY (yes im my backyard) mitnehmen in die neue Zeit." Mal sehen ob das so bald im Protokoll steht.

Die Schonfrist dieses neuen Ausschusses müste vorbei sein.

Es gibt keine der angekündigten neuen Methoden.

Es gibt keine Initiativen dieses Ausschusses angesichts der Probleme auch in dieser Stadt. Hierzu habe ich 3 Vorschläge.

Zu 1 und 2 PV und Windkraft
Mein Vorschlag um ins Arbeiten zu kommen, wäre dem Umlegungsausschuss der Stadt zuzuarbeiten. Schließlich sind in dieser Stadt enorme Flächen in ihrer Nutzung umzulegen. Flächen für Windräder und Solaranlagen müssen gefunden werden, Zuwegungen dazu verbessert und politisch qualifiziert werden. Dazu wurde die Verwaltung bereits aufgefordert Flächen nördlich entlang der Autobahn, oft mit bereits gesägten Fichtenplantagen, für die Nutzung als Photovoltaikanlagen zu qualifizieren. Auch im Bereich des Agri-PV, also der Nutzung für Photovoltaik auf Agrarflächen sollte es mindestens eine große Pilotanlage in Arnsberg geben.

Zu 3 Anergiewärmenetze statt Öl- und Gas in Hausfeuerung
Schließlich erwarte ich eine klare Initiative des Ausschusses in der Stadt bei jeder kommenden Straßensanierung anergie Wärmenetze zu planen. Bedenken Sie, dass in Dänemark seit 2013 der Einbau von Gasheizungen im Neubau und seit 2016 der Einbau von Ölheizungen verboten ist. Dafür zahlen die Dänen dort 3-4 ct/KWh und wir hier 6-8ct/KWh Heizwärme. Dies wird durch das Landesprogram Progress NRW mit 65% gefördert und erspart jedem Anwohner etwa 50% der Kosten für eine außen anzubringende Wärmetauscher einer Wärmepumpenzeizung.

#faktor2
Arnsberg ist Mitglied bei #faktor2 der Solarinitiative des Solarfördervereins Karlsruhe. Hoffen wir, dass wenigstens im Doppelhaushalt 22-23 die Verdoppelung der PV-Nutzung städtischer Gebäude, also die Vorreiterrolle der Kommune statt lediglich Klimaschutzreden, für alle sichtbar wird.

Autor:

E. Felix Werker aus Arnsberg

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