Wochen-Anzeiger verteilen und Leute treffen - Ein Portrait

Peter Fischer aus Hüsten ist leidenschaftlicher Bote des Wochen-Anzeigers. In seinen Revieren ist er immer gern gesehen und bekam das zur Weihnachtszeit auch in Form von kleinen Geschenken zu spüren.  Fotos(2): Albrecht
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  • Peter Fischer aus Hüsten ist leidenschaftlicher Bote des Wochen-Anzeigers. In seinen Revieren ist er immer gern gesehen und bekam das zur Weihnachtszeit auch in Form von kleinen Geschenken zu spüren. Fotos(2): Albrecht
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Mittwoch und Samstag, das sind für Peter Fischer zwei wichtige Tage in der Woche. Als Bote des Wochen-Anzeigers nimmt er seinen Job sehr ernst. Und das schon seit Jahren.
Peter Fischer ist 72 Jahre alt und sich für den Job nicht zu schade. In Hüsten betreut er zwei große Reviere, zahlreiche Haushalte warten jeden Mittwoch und jeden Samstag auf den Besuch des Rentners, der ihnen den druckfrischen Wochen-Anzeiger bis an die Haustür bringt.
„Schon seit Mai 2007 bin ich als Bote für den Wochen-Anzeiger unterwegs“, schildert Fischer, und: „Es ist der schönste Job, den ich seit Jahren gerne ausübe“, sagt Fischer - ohne rot zu werden. Und wer Peter Fischer in Aktion sieht, der nimmt ihm die Begeisterung ab.
Für die Ausübung seiner Botentätigkeit ist Fischer selber kreativ geworden. Mit der typischen Botenkarre sieht man den Rentner gar nicht mehr. Teile des Gefährts hat er auf sein Fahrrad montiert, mit dem er in Hüsten unterwegs und bestens bekannt ist.
„Das ist doch der Herr mit den weißen Haaren“, erinnert sich auch Ingo Beckschäfer vom Antiquitätengeschäft auf der Marktstraße. Der bringe ihn immer zum Laufen... Denn Peter Fischer liefert den Wochen-Anzeiger dort bis in das Geschäft. „Dann geht natürlich die Klingel“, lacht Beckschäfer, „und ich denke, es sind Kunden da.“
Für den Job am Mittwoch und Samstag hat sich Peter Fischer eine feste Routine erarbeitet. Da lässt sich Fischer auch nicht von den Unbillen des Wetters ablenken: Egal, ob es stürmt, regnet oder sogar schneit - das pünktliche Austragen des Wochen-Anzeigers ist ihm einfach wichtig.
„Wenn ich unterwegs bin, genieße ich auch den Kontakt zu den Menschen“, erklärt Fischer. Ein Pläuschchen hier, ein Gruß dort - wenn Peter Fischer den Wochen-Anzeiger verteilt, ist er unter Leuten. Für den 72-Jährigen, der sonst in der Montessouristraße allein in einer Wohnung lebt, auch eine Möglichkeit, die sozialen Kontakte zu Nachbarn in Hüsten zu pflegen.
„Bei mir hat es übrigens die wenigsten Beschwerden gegeben“, flüstert Fischer lächelnd. Ein Kriterium, auf das der Bote zurecht stolz sein kann. Dass er seine Arbeit für den Wochen-Anzeiger stets korrekt macht, bekommt er das ganze Jahr über zu spüren. Gerade an Weihnachten oder zum Jahreswechsel reicht es dann auch mal zu mehr als einem „Dankeschön“: „Die ersten kleinen Geschenke habe ich in diesem Jahr schon erhalten“, freut sich Fischer wenige Tage vor Weihnachen.
Frische Luft und der Kontakt zu den Menschen in den Straßen von Hüsten - das ist aber nur die eine Seite des Jobs. Die finanzielle ist eine andere. „Ich nutze die Arbeit, um mein Lebensauskommen als Rentner noch etwas aufzubessern“, schildert Fischer. So könne man als Bote schließlich das Angenehme mit dem Nützlichen gut kombinieren. Und ein großes Lob müsse er auf jeden Fall machen: „Die Bezahlung für meine Tätigkeit findet immer überpünktlich statt“, freut sich Fischer.

Kontaktdaten:
Ihre Ansprechpartner: sind Ilse Röttgers und Barbara Nestler von der WAZ Logistik NRW (WLN) in Meschede. Wer Zusteller des WA werden möchte erreicht sie am Telefon unter 0291/952983-14.

Peter Fischer aus Hüsten ist leidenschaftlicher Bote des Wochen-Anzeigers. In seinen Revieren ist er immer gern gesehen und bekam das zur Weihnachtszeit auch in Form von kleinen Geschenken zu spüren.  Fotos(2): Albrecht
Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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