Goretzka-Wechsel? Tenhagen und Redelings bei "Steilpass-Party" von Entwicklung "überrascht und geschockt"

Leon Goretzka trägt in der nächsten Saison offenbar nicht mehr das Trikot des V fL Bochum. Dort spielte der 18-Jährige schon als F-Junior.
  • Leon Goretzka trägt in der nächsten Saison offenbar nicht mehr das Trikot des V fL Bochum. Dort spielte der 18-Jährige schon als F-Junior.
  • Foto: VfL Bochum
  • hochgeladen von Holger Crell

Der Bochumer Kultautor Ben Redelings hatte an der Nachricht schwer zu verdauen, VfL-Urgestein Franz-Josef "Jupp" Tenhagen wurde von dem angeblich perfekten Transfer von Super-Talent Leon Goretzka zum FC Schalke 04 am Freitagabend ebenfalls überrascht. Auf der jährlichen "Steilpass-Party" mit den erfolgreichen Teilnehmern des Lokalkompass-Tippspiels in der Essener Kult-Kneipe "11 Freunde-Bar" machte die Nachricht vom spektakulären Transfer die Runde. "Der VfL verliert eines der größten Talente des deutschen Fußballs", so die erste Reaktion von Ben Redelings in der Gesprächsrunde mit Moderator Elmar Koenig.

Dass der 18-Jährige auf Dauer für den Zweitligisten nicht zu halten sein würde, erscheint logisch. Doch der Zeitpunkt des wahrscheinlichen Wechsels und der neue Verein überraschen. Beim VfL und der Anhängerschaft ist man eigentlich davon ausgegangen, dass Goretzka, der in 32 der 34 Zweitliga-Spiele in der Startformation stand, in der kommenden Saison noch an der Castroper Straße auflaufen und gleichzeitig am Alice-Salomon-Berufskolleg seinen Abschluss realisieren würde. Mehrere Top-Klubs aus Deutschland und Europa waren als neuer Arbeitgeber des 18-Jährigen ab 2014 gehandelt worden. Doch Schalke scheint bereit, durch die Zahlung von rund vier Millionen Euro Ablösesumme Goretzka jetzt schon aus dem laufenden Vertrag heraus zu kaufen. Durch die Nähe zu seiner Heimatstadt, wo der U19-Nationalspieler seit den F-Junioren für den VfL kickt, wäre der Schulabschluss bei einem gleichzeitigen Engagement bei den Königsblauen gut realisierbar.

Jedoch ginge dem VfL nach den Abgängen von Marc Rzatkowski (FC St. Pauli) und Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach) bereits der dritte Stammspieler aus dem Mittelfeld verloren. Es erscheint nahezu unmöglich, hier kurzfristig für adäquaten Ersatz zu sorgen.

Autor:

Holger Crell aus Wattenscheid

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