„Musik verbindet die Welt!“ - Internationale Stars der Musikbranche unterstützen junge Talente beim Workshop „BAND 2011“

Noch wird fleißig geprobt. Foto: Kappi
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  • Noch wird fleißig geprobt. Foto: Kappi
  • Foto: Michael Kaprop
  • hochgeladen von Bettina Meirose

„BAND 2011: Songs of Friendship and Understanding“- unter diesem Motto findet vom 28. Juli bis 7. August bereits zum zweiten Mal ein Bandworkshop für junge Musiker statt. 20 Jugendliche aus Bottrop und der polnischen Partnerstadt Gleiwitz haben sich zusammengefunden, um gemeinsam zu komponieren, musizieren und Spaß zu haben. Unterstützt werden sie dabei von der US-amerikanischen Musikikone Tyree Glenn Jr.
Das vom Jugendamt organisierte Projekt entstand bereits im letzten Jahr im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010, als Jugendliche aus Bottrop, Gleiwitz und dem französischen Tourcoing an dem Musikworkshop teilnahmen. Nach dem großen Erfolg und der guten Resonanz wurde das Projekt im „Polen-Nordrheinwestfalen-Jahr 2011/2012“ neu aufgelegt und bietet nun deutschen und polnischen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, ihr Können zu beweisen und zu verbessern.
Zehn deutsche und zehn polnische junge Erwachsene im Alter von 14-24 Jahren wurden im Vorfeld per Casting für diesen Workshop ausgewählt und haben nun in einer Woche die Chance, ihre eigenen Songs zum Thema der interkulturellen Freundschaft zu komponieren und professionell aufzunehmen. Dazu wurden sie in vier Bands aufgeteilt, die unterschiedliche Stilrichtungen vertreten. Dabei steht ihnen ein internationales Studioproduktionsteam, bestehend aus Musikern, Produzenten und Songschreibern, mit Rat und Tat zur Seite.

„Es macht wahnsinnig Spaß, hier zu sein!“, freut sich Marta Gawcka, die bereits zum zweiten Mal am Workshop teilnimmt. Sie singt schon seit ihrer frühsten Kindheit und ist in einem Theater in ihrer Heimatstadt Gleiwitz auf das Casting des Bandworkshops aufmerksam geworden. Mit den Deutschen versteht sie sich sehr gut, wenn die Kommunikation auch etwas schwierig ist. „Sie verständigen sich mit Händen und Füßen, aber es funktioniert!“, lacht Wayne Graves, Produzent und Betreuer der Jugendlichen, „aber das ist ja gerade das Wichtige: wir führen zwei Kulturen zusammen, die miteinander arbeiten und sich so besser kennenlernen – Musik verbindet eben die Welt!“

Graves zeigt sich begeistert von seinen Schützlingen, die in der kurzen Zeit von acht Tagen sehr viel dazu lernen und Unsicherheiten überwinden. „Die meiste Angst haben sie noch vor dem Tonstudio, wenn sie sich dann selber hören. Aber wir sind hier, um ihnen Selbstvertrauen zu geben!“ Dies kann Teilnehmerin Katharina Jendral nur bestätigen: „De Vorbereitungen laufen super, wir arbeiten gut zusammen, auch wenn wir recht wenig Zeit haben“.

Der große Höhepunkt des Workshops ist der Besuch vom US-amerikanischen Musikers Tyree Glenn jr., Sohn des Posaunisten von Louis Armstrong, der schon mit Stars wie Diana Ross und Charles Bronson zusammen gearbeitet hat, als Entertainer in Fernsehshows fungierte, viele Jahre am New Yorker Broadway tätig war und nun den Workshop einen Tag lang begleitete. „Ich bin sehr gespannt auf de Nachwuchstalente und hoffe, dass sie von meiner langjährigen Erfahrung in der Musikbranche profitieren können!“, so der Vollblutmusiker, der bald mit Helge Schneider auf Tour ist.

Eine große, öffentliche Live-Show am 6. August im Saal des Spielraums wird den krönenden Abschluss des Workshops bilden und den Jugendlichen Gelegenheit geben, ihre Arbeit der letzten Woche vor Publikum zu präsentieren.

Autor:

Alessa Wendland aus Bottrop

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