Corona-Impfung in Westfalen-Lippe
KVWL zieht erstes positives Fazit

Der bisherige Rekord liegt bei rund 12.000 vorbestellten Impfdosen für nur einen Tag. Foto: Unplash, Daniel Schludi
  • Der bisherige Rekord liegt bei rund 12.000 vorbestellten Impfdosen für nur einen Tag. Foto: Unplash, Daniel Schludi
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NRW/Bottrop. Zehn Tage nach dem offiziellen Impfstart gegen das Coronavirus haben bereits knapp 800 Alten- und Pflegeheime in Westfalen-Lippe rund 106.000 Impfdosen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vorbestellt und Impftermine vereinbart. Der bisherige Rekord liegt bei rund 12.000 vorbestellten Impfdosen für nur einen Tag. Und: Rund 44.000 Pflegeheimbewohner und -mitarbeiter konnten – trotz Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel – bereits geimpft werden.

„Diese Entwicklung stimmt uns wirklich hoffnungsvoll. Die Ärzte und medizinischen Fachkräfte sind mit großem Engagement im Einsatz und leisten wertvolle Arbeit“, berichtet Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL. Positive Rückmeldungen gibt es auch von den Pflegeheimen, die vor allem die gute Organisation und Zusammenarbeit mit der KVWL betonen: Mehr als 80 Prozent werteten den Ablauf der COVID-Impfungen in ihrer Einrichtung als gut bis sehr gut. „Das freut uns natürlich sehr, denn diese Jahrhundert-Impfaktion kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten – und das klappt, trotz zunächst begrenzter Impfstoffmenge, in Westfalen-Lippe sehr gut“, sagt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL.
Die KVWL ist neben der Organisation und Durchführung der Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen auch für die Bestelllogistik zuständig. „In Westfalen-Lippe sind wir beim Corona-Impfschutz der Pflegebedürftigen bereits sehr gut vorangeschritten. Wichtig ist, dass sich die laut NRW-Gesundheitsministerium berechtigten Heime in Westfalen-Lippe, die sich noch nicht bei uns gemeldet haben, dies nun zeitnah nachholen. Sobald der Großteil der Pflegeheimbewohner und Mitarbeiter geimpft ist, können die verfügbaren Impfdosen auch in den Impfzentren eingesetzt werden. Es ist deshalb wichtig, dass wir mit der COVID-Impfung in den Heimen weiterhin gut vorankommen“, erklärt Thomas Müller, KVWL-Vorstandsmitglied. Die KVWL wird die Bürger informieren, sobald eine Terminvergabe für eine Impfung in den regionalen Impfzentren möglich sein wird.

Ausführliche Informationen zu allen Themen rund um das Coronavirus, auch zur Schutzimpfung, finden Interessierte unter https://www.corona-kvwl.de/ . Alten- und Pflegeheime haben dort z.B. auch die Möglichkeit, sich für Impftermine zu registrieren.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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