Neue Ausgabe „SPD-Nachrichten für Rhade“ erschienen - Stadtteilzeitung fällt aus dem Rahmen

Michael Gerdes, MdB, lobt die Rhader SPD: "Hier kann man fast mit den Händen greifen, wie wichtige Themen, die das Zusammenleben aller Rhaderinnen und Rhader verbessern, angepackt werden.“
  • Michael Gerdes, MdB, lobt die Rhader SPD: "Hier kann man fast mit den Händen greifen, wie wichtige Themen, die das Zusammenleben aller Rhaderinnen und Rhader verbessern, angepackt werden.“
  • hochgeladen von Dirk Hartwich

Sie haben einen Spagat gewagt – die Herausgeber der Stadtteilzeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“. Wer erwartet hat, dass kurz vor der Wahl die bunten (Wahl)-Bilder überwiegen, sieht sich enttäuscht.
Pralle Informationen auf 8 Seiten, so kommt die 114. Ausgabe der Rhader Sozialdemokraten deutlich umfangreicher als gewohnt daher.
„Natürlich steht die Bundestagswahl im Zentrum unserer Berichterstattung. Aber, wir haben fast jedem Artikel den passenden Rhader Bezug zugeordnet“, so die Herausgeber der ältesten, seit 1974 regelmäßig erscheinenden Ortsvereinszeitung aller Parteien im Kreis Recklinghausen.
Michael Gerdes, Mitglied des Bundestages und erneut SPD-Kandidat unter anderem für Dorsten und Rhade, zeigt sich auf der Titelseite beeindruckt vom Rhader Engagement: „Hier kann man fast mit den Händen greifen, wie wichtige Themen, die das Zusammenleben aller Rhaderinnen und Rhader verbessern, angepackt werden.“
Besonders umfangreich wird auch das umstrittene Frackingverfahren beschrieben.
„Wir kämpfen für sauberes Trinkwasser“
heißt es in der Überschrift. Und damit sind auch die vielen Rhader Hausbrunnen gemeint, die durch die umstrittene Fördermethode mit großen Mengen chemischer Substanzen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
Natürlich zieht sich der Rhader Rahmenplanentwurf wie ein roter Faden durch das Blatt. Selbstbewusst heißt es: „Nur durch die Hartnäckigkeit der Rhader SPD ist es gelungen, einen Zukunftsplan, um sich aus der lähmenden Randlage Dorstens zu befreien, auf den Weg zu bringen.“
Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, bekennt, sich Sorgen wegen der fehlenden jungen Menschen in den Parteien zu machen und Achim Schrecklein, Rhader SPD-Ratsmitglied nimmt besonders die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker aller Parteien vor der Aussage, dass Politik ein schmutziges Geschäft sei, in den Schutz. „Eine unzulässige Verallgemeinerung“, so Schrecklein auf Nachfrage.
Aufmerksamkeit auf einen Blick erzielen die selbst gestalteten Plakate, die im Blatt und im Ort an markanten Stellen zum Nachdenken anregen. Um zu verdeutlichen, dass Abschreiben in der Politik, und hier wird der CDU unwidersprochen landauf, landab vorgeworfen, SPD-Positionen übernommen zu haben, lautet das Textplakat:
„Gute Ideen verdienen Belohnung. Plagiate Verachtung!“,
um dann die rhetorische Frage zu stellen: „Wer ist das Original?“
Der Meckerscheck ist nach wie vor der Renner in der SPD-Zeitung, der auch diesmal nicht fehlen darf. Abschließend blicken die Herausgeber schon ins kommende Jahr. Dann, im Mai, steht nämlich die Kommunalwahl an. Dass der Schlusssatz dazu lautet: „Die Rhader SPD ist dazu gut gerüstet und bestens aufgestellt“, überrascht in einer sozialdemokratischen Parteizeitung nicht sonderlich, ist aber grundehrlich gemeint, so die Mitteilung gegenüber der kommunalen Presse.
Die Zeitung wird in diesen Tagen an alle Rhader Haushalte verteilt. Sie kann aber auch über die Internetseite www.spd-rhade.de, oder telefonisch bei Hans-Willi Niemeyer (0171-650 1807) angefordert werden.

Autor:

Dirk Hartwich aus Dorsten

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