Gesundheit in Dortmund
Klinikreform in NRW dringend erforderlich: AOK-DigiTalk mit Minister Laumann

Diskutierten auf dem virtuellen AOK-DigiTalk (v.l.): Jochen Brink (Präsident NRW-Krankenhausgesellschaft), Johannes Heß (alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender), Georg Keppeler (alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender), NRW-Minister Karl-Josef Laumann, Dr. Johannes Albert Gehle (Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe) und Tom Ackermann (AOK-Chef).
  • Diskutierten auf dem virtuellen AOK-DigiTalk (v.l.): Jochen Brink (Präsident NRW-Krankenhausgesellschaft), Johannes Heß (alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender), Georg Keppeler (alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender), NRW-Minister Karl-Josef Laumann, Dr. Johannes Albert Gehle (Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe) und Tom Ackermann (AOK-Chef).
  • Foto: Kuschel/AOK/hfr.
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Die Corona-Pandemie hat es deutlich bestätigt: Auch wenn eine Überlastung der Kliniken bislang verhindert werden konnte, die Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen muss dringend reformiert werden. Zu diesem Ergebnis kamen die anwesenden Experten beim virtuellen AOK-DigiTalk.

Erkenntnis schon vor Corona-Krise

Bereits lange vor der Corona-Krise stand fest: Die Krankenhauslandschaft in Deutschland und NRW muss dringend reformiert werden. Das im letzten Jahr veröffentlichte Gutachten zur Krankenhauslandschaft hat gezeigt, dass die jetzige Form der Krankenhausplanung zu allgemein und zu wenig gesteuert ist. Außerdem hat sie die Versorgungsqualität nicht erhöht. In Zukunft soll die Planung nach medizinischen Leistungsbereichen und Leistungsgruppen erfolgen. „Das Ziel ist, eine patienten- und bedarfsgerechte, gestufte, wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung durch Krankenhäuser sicherzustellen“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Qualität der Krankenhausversorgung

Zustimmung dafür kam vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Tom Ackermann: „Wir unterstützen die Initiative des Landes, jetzt die Weichen für mehr Qualität in der Krankenhausversorgung zu stellen.“ Für Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter ist wichtig, dass für eine flächendeckende Basis- und Notfallversorgung die Erreichbarkeit eine wichtige Rolle spiele. „Aber nicht jedes Krankenhaus vor Ort muss und kann alles abdecken. Komplizierte Eingriffe gehören in die Hände von Spezialisten“, so Keppeler. Dafür brauche es ein gestuftes und gut aufeinander abgestimmtes Leistungsangebot.

"Das Land muss kräftig nachlegen"

In solchen Fällen müssten die Patienten auch mal etwas längere Fahrzeiten in Kauf nehmen, erhalten dann aber eine deutliche bessere Behandlung. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen der Reform war nach Auffassung von Johannes Heß, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter, eine ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser mit Investitionsmitteln. „Hier muss das Land kräftig nachlegen“, so Heß.
Seine Unterstützung im anstehenden Reformprozess hat Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, zugesagt.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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