Europaweit einzigartiges Testlabor für Rettungsrobotik-Technologien in Bodelschwingh
Roboter in gefährlicher Mission

Am Freitag ging in Bodelschwingh das "Living Lab" für Rettungsrobotik-Technologien an den Start. Das Test- und Innovationslabor ist in Europa bisher einzigartig.

 Auf dem Areal der ehemaligen Zeche Westhausen stehen eine 1.300 Quadratmeter große Versuchshalle sowie ein 3.500 Quadratmeter großes Außengelände für Praxistests zur Verfügung. Hier werden die KI-Systeme von Fachleuten und Anwendern auf Einsatztauglichkeit getestet und entsprechend weiterentwickelt. Im Fokus stehen Robotersysteme, die bei der zivilen Gefahrenabwehr zum Einsatz kommen, um Einsatzkräfte, gefährdete Menschen oder Schutzgüter zu sichern. Das sind z.B. Roboter, die Material an Gefahrenorte bringen, Brände bekämpfen oder die Lage per Kamera sondieren können.

Roboter-Einsatz beim Notre-Dame-Brand

Bei internationalen Katastrophen sind bereits Roboter zum Einsatz gekommen, z.B. beim Brand der Notre Dame Cathedrale, beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs oder im Kernkraftwerk Fukushima. Gefördert wird das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp zwölf Millionen Euro. Interdisziplinär arbeiten hier Anwender, Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Verein gegründet

Dafür wurde eigens ein Verein (Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.) gegründet. Verbundpartner sind u.a. die TU und FH Dortmund, die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) und Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) sowie die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb). Koordiniert wird der Verbund vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuerwehr Dortmund.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-West aus Dortmund-West

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