Ende des Provisoriums: Gutenberg-Grundschule erhält Anbau

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Ein guter Tag für die Gutenberg-Grundschule: Mit einem symbolischen Spatenstich gab OB Ullrich Sierau (2.v.r.) den Startschuss für den Bau eines Ganztags-Gebäudes. Unterstützt wurde er dabei von Vertretern der Schule, Politik und der Verwaltung. Im Frühjahr soll der Neubau fertiggestellt werden. (Foto: Schütze)
An der Gutenberg-Grundschule in Dortmund-Dorstfeld sind die Bagger angerückt: Bis zum April nächsten Jahres entsteht an der Arminiusstraße 10 für rund 998.000 Euro ein neues Gebäude für den offenen Ganztagsbetrieb.


Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Schulleiterin Angela Möller, die Koordinatorin für die Ganztagsbetreuung, Bianca Chmielewski, die stellvertretende Leiterin der Städtischen Immobilienwirtschaft, Dr. Vera Nienkemper, Martina Raddatz-Nowack, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Schule und Architekt Jörg Schoeneweiß gaben am Freitag mit dem symbolischen ersten Spatenstich das offizielle Startsignal für die Bauarbeiten.

Im Süden des bestehenden Schulgebäudes wird ein langgestreckter eingeschossiger Neubau errichtet. Er orientiert sich zum Schulhof hin und fasst ihn baulich ein. Der überdachte Eingangsbereich liegt genau gegenüber dem Schuleingang, so dass Schulkinder und Lehrerschaft kurze Wege zwischen beiden Gebäuden haben werden.
Das neue Gebäude für den offenen Ganztagsbetrieb wird über zwei Betreuungsräume, einen Speisesaal mit Ausgabeküche sowie die notwendigen Nebenräume verfügen. Konzipiert wurde der Neubau unter intensiver Beteiligung der Schule. So kann zum Beispiel die Aufsicht auch mit wenig Personal in den späten Nachmittagsstunden gewährleistet werden. „Eine Glasscheibe zwischen dem Personal- und Betreuungsraum ist hier die Lösung“, so Dr. Vera Nienkemper von der Immobilienwirtschaft.

Die Gutenberg-Grundschule bietet bereits seit 2007 den offenen Ganztagsbetrieb an. Der Rat hatte den Neubau hierfür am 10. Dezember 2009 beschlossen. Aufgrund der Haushaltssperre konnten die Mittel jedoch erst im Herbst 2010 freigegeben werden. Um nicht in Konflikt mit den Nistzeiten zu geraten, wurden noch im Dezember die Rodungs- und Fällarbeiten durchgeführt.
Wenn alles nach Plan läuft, wird das eingeschossige Gebäude im nächsten Frühjahr fertig gestellt sein. Oberbürgermeister Ullrich Sierau freut sich: „Dann hat der Unterricht in den Provisorien unter dem Dach und in einem Container endlich ein Ende“.
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