Freie Fahrt: Der erste Kö-Bogen-Tunnel ist für den Verkehr frei gegeben

Oberbürgermeister Dirk Elbers (links) und Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller bei der Freigabe des ersten Kö-Bogen-Tunnels.
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Rund 40.000 m³ Bodenaushub, 15.000 m³ Beton, 2.500 Tonnen Stahl, 42 Millionen Euro Baukosten und knapp 10 Millionen Euro für den technischen Ausbau und die Ausstattung: Der erste Kö-Bogen-Tunnel ist fertig gestellt. Oberbürgermeister Dirk Elbers gab das moderne Bauwerk nun offiziell für den Verkehr frei.

Oberbürgermeister Dirk Elbers und Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller eröffneten am Montag den ersten Abschnitt des Kö-Bogen-Tunnels, den so genannte Nord-West-Tunnel, zwischen der Rampe Hofgartenstraße und der Elberfelder Straße für den Verkehr. Der fertige Tunnelabschnitt hat eine Länge von 335 Metern mit jeweils 85 Meter langen Rampen an beiden Enden. Mit seiner Sohle liegt er in einer Tiefe von 7,50 Metern und hat, je nach Abschnitt, ein bis drei Fahrspuren.

„Es geht weiter voran in der Landeshauptstadt. Die Stadt entwickelt sich, es wird weiter investiert“, erklärte der Oberbürgermeister wärhend der Eröffnung. „Ich freue mich, dass der erste Tunnel-Abschnitt neun Monate vor dem geplanten Termin freigeben werden kann. Auch die veranschlagten Baukosten wurden eingehalten.“

Die Sicherheitsausstattung weise modernstes Niveau auf. Erstmals sei in einem deutschen Tunnel eine komplette LED-Beleuchtung installiert worden, die die Möglichkeit des Dimmens und einen rund 20 Prozent geringeren Stromverbrauch mit sich bringe. Die Verkehrssicherheit und die Lichtausbeute werden durch weiß beschichtete Tunnelwände noch zusätzlich erhöht.
„Bis zu 5.000 Fahrzeuge werden nun täglich dieses Bauwerk durchfahren“, so der Oberbürgermeister. Diese Zahl wird sich im Herbst auf rund 11.000 Fahrzeuge – nach der im Herbst vorgesehen Freigabe der Zufahrt aus Richtung Berliner Allee erhöhen.

Abriss des Tausendfüßlers

Der zweite Bauabschnitt der Kö-Bogen-Tunnel ersetzt den Tausendfüßler durch eine unterirdische Verkehrsführung. Sie verläuft in der Trasse der heutigen Hochstraße. Die Bauarbeiten beginnen mit den Abrissarbeiten des Tausendfüßlers Ende Februar 2013. Dieser werde laut Elbers gebührend verabschiedet.

„Die Lebensqualität in Düsseldorf wird weiter steigen. Und der Bau des Kö-Bogens zieht Unmengen neuer Investitionen nach sich – ob im Mittelstand oder Bauhandwerk.“

Autor:

Kirstin von Schlabrendorf-Engelbracht aus Düsseldorf

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