Klaus Daams hat es endlich geschafft

Klaus Daams ist endlich am Ziel seiner Träume. Auf den Schultern seinder Kameraden lässt sich der neue Schützenkönig der Gesellschaft Borussia feiern. Foto: Ralf Beyer
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Diesen Moment hat Klaus Daams so lange herbeigesehnt. Um 19.47 Uhr wurde er am Montag dann endlich wahr. Mit dem 25. Schuss holte er den Holzvogel von der Stange und war am Ziel seiner Träume: König der Schützengesellschaft Borussia zu sein.

Der Rahmen war passend: die Sonne lachte in den Garten hinter der Gaststätte Hebben Garofalo und im Schießstand standen drei aus dem gleichen Zug, dem 16. Zug. Einer von ihnen hatte eigentlich besonderen Grund zur Freude: Klaus Daams. Er war 50 Jahre alt geworden, gehört dem Verein seit 20 Jahren an und der Zug feierte auch noch das 30-jährige Bestehen. Außerdem hatte er noch den Verdienstorden der Borussia erhalten. Was will man mehr, außer den König zu schießen.
Das hatte sich Daams wieder einmal fest vorgenommen. Allerdings blieb er lange Zeit der einzige Bewerber. „Ich bleibe dabei, ich schieße nur, wenn es einen Mitbewerber gibt“, hatte er im Schießstand verkündet. Der ließ erst einmal auf sich warten. Doch dann gesellte sich Stefan Terhorst hinzu, gefolgt kurzer Zeit später von Zugführer Thomas König. Um 19.39 Uhr konnte dann endlich mit dem Schießen begonnen werden. „Der bleibt nicht lange oben“, lauteten die Prognosen der umstehenden Schützen.
Sie sollten recht behalten, denn schon mit dem 25. Schuss krachte der Holzvogel von der Stange. Allerdings nicht zu Boden, denn er war an einem Seil gesichert. Schließlich sollte der neue Schützenkönig einen ganzen Vogel in Händen halten dürfen. „Ich war jetzt zum fünften Mal im Stand. Das musste endlich einmal passieren“, erklärte er kurz nach seinem Volltreffer. Er war so überwältigt von seinem Glück, dass die ersten Tränen in die Augen schossen. „Er hat es endlich geschafft“, freute sich auch die neue Königin, Ehefrau Marita. Sie hatte wie all die Male zuvor ihrem Mann kräftig die Daumen gedrückt. Jetzt lagen sie sich überglücklich in den Armen.

Preisschützen und Ehrungen

Zuvor standen andere im Rampenlicht. Oliver Siebeneicher zum Beispiel. Der noch amtierende König der Sebastianer holte sich die Krone beim Preisschießen. Den Kopf erlegte Karl Siebers und die Flügel teilten sich Klaus Daams (rechts) und Schießmeister Jörn Schmitt. Bert Gammerschlag nahm das Zepter mit nach Hause und Franz Lux sicherte sich schließlich den Reichsapfel. Neuer Jungschützenkönig wurde Torben Kroker.
Ausgezeichnet wurde im Verlaufe des Festes Major Hans Böcker. Er erhielt den Ehrenorden der Gesellschaft für besondere Verdienste um das Brauchtum. Den Verdienstorden erhielt neben Klaus Daams noch Stefan Terhorst. Sechs Jubilare wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt: Ludger Pooth, Gregor Walter und Michael Wulf für 25 Jahre sowie Franz-Josef Heiming, Horst Klotsch und Hein Pastor für 60 Jahre.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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