Initiative "Rettet die Museumsfreunde Kettwig" feiert ersten Erfolg

Ratsherr Guntmar Kipphardt brachte die Initiative zur Rettung der Räumlichkeiten für die Museumsfreunde Kettwig erstmals an die Öffentlichkeit.
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  • Ratsherr Guntmar Kipphardt brachte die Initiative zur Rettung der Räumlichkeiten für die Museumsfreunde Kettwig erstmals an die Öffentlichkeit.
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Zum ersten Mal seit Wochen dürfen die Verantwortlichen der Museumsfreunde Kettwig um ihren Vorsitzenden Günter Voss durchatmen. Nach dem von CDU und SPD gemeinsam im Kulturausschuss der Stadt Essen beschlossenen Antrag, dass die Museumsfreunde bis zur Klärung des Mietverhältnisses ihre Räumen im Rathaus Kettwig erst einmal mietfrei weiter nutzen dürfen, kehrt ein wenig Hoffnung in die Reihen der passionierten Historiker zurück.


Gab es im Vorfeld der Ausschusssitzung noch ein wenig parteipolitisches Getöse zwischen den Vertretern der SPD und CDU wegen der verfrüht veröffentlichten Pressemitteilung von Ratsherr und Ausschussmitglied Guntmar Kipphardt, waren sich die Lokalpolitiker dann aber in der Sache einig. Als Tenor der Sitzung konnte festgehalten werden, dass die Museumsfreunde mit nachträglich erhobenen Mietforderungen von mehreren tausend Euro nicht haftbar gemacht werden können für Verfehlungen seitens der Verwaltung. Daher erhalten die Mitarbeiter des Kulturamtes und des Amtes für Immobilienwirtschaft den Auftrag, sich zeitnah eine Lösung des Mietverhältnisses für die neuen Ausstellungsräume der Museumsfreunde zu überlegen, die finanziell nicht zu lasten des Vereins geht.

"Wir müssen dem Verein einfach helfen." Susanne Asche (Kulturpolitische Sprecherin der CDU)

In diese Richtung äußerte sich dann auch die Kulturpolitische Sprecherin der CDU, Susanne Asche. „Wir müssen es möglich machen, dass der Verein auch in Zukunft der Pflege der Geschichte Kettwigs nachkommen kann. In welcher Art und Weise das Mietverhältnis in Zukunft aussieht und in welcher Form die Museumsfreunde eventuell durch das Kulturamt finanziell unterstützt werden, dass müssen nun die beiden Ämter klären.“ Angesichts der Vielzahl der ähnlich arbeitenden Geschichtsvereine in Essen und deren Verortung in städtischen Räumlichkeiten geht Asche allerdings nicht von einer zeitnahen Lösung aus. „Die Verwaltung möchte natürlich vermeiden, dass es mit seiner Entscheidung in Kettwig für einen stadtweiten Präzedenzfall schafft, auf den sich dann viele weitere Vereine berufen können. Daher werden alle Beteiligten ein wenig Geduld aufbringen müssen. Für uns war es aber wichtig, dass wir als Politiker ein Zeichen der Unterstützung für die Museumsfreunde gesetzt haben.“

Mehr zum Thema:
Mehr über die Initiative des Ratsherrn Guntmar Kipphardt lesen Sie hier.

Ratsherr Guntmar Kipphardt brachte die Initiative zur Rettung der Räumlichkeiten für die Museumsfreunde Kettwig erstmals an die Öffentlichkeit.
Günter Voss, Vorsitzender der Kettwiger Museumsfreunde, kann erstmals wieder durchatmen,
Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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