Parkpalette am Alten Bahnhof auf den Weg gebracht / Verwaltung ermittelt jetzt die Kosten

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Der Bau- und Verkehrsausschuss hat vergangenen Donnerstag empfohlen, dass die Verwaltung die Errichtung einer Parkpalette mit bis zu 120 Parkplätzen am Alten Bahnhof an der Ruhrtalstraße weiter bearbeitet.

"Die Ausschussmitglieder sind einstimmig der Verwaltungsvorlage gefolgt. Allerdings bedurfte es einer langer Diskussion, ehe die Entscheidung fiel. So was habe ich in den vergangenen 20 Jahren noch nicht erlebt", so CDU-Ratsherr Guntmar Kipphardt. Die Verwaltung wird jetzt die notwendigen Schritte in die Wege leiten und Fördermittel beantragen. Außerdem müssen die genauen Kosten der Maßnahme ermittel werden, ehe sich der Ausschuss dann voraussichtlich im September wieder mit dem Thema beschäftigen wird. "Ich bin jedenfalls froh, dass wir das Projekt jetzt auf den Weg gebracht haben."
Die unbefriedigende Parkplatzsituation am Bahnhof Kettwig verschärfte sich nach dem Wegfall von Parkflächen nach dem Bau von Unterkünften. Inzwischen fordern SPD und CDU im Rat der Stadt Essen ein bedarfsgerechtes Park & Ride-Angebot im Umfeld von Bahnhöfen und Haltestellen zu schaffen. Der Bau der Parkpalette wäre ein erster Schritt, um die gewünschte Entlastung des städtischen Straßenverkehrsnetzes zu erhalten. "Gleichzeitig wäre diese Maßnahme ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Essen, den öffentlichen Personennahverkehr und die Nahmobilität nachhaltig zu fördern", heißt es in der Vorlage. "Ziel dieser Förderung ist es, einen Beitrag zur deutlichen Erhöhung des Anteils des Personennahverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen zu leisten und den Anteil des motorisierten Verkehrs entsprechend zu senken."
Allerdings gehört die benötigte Fläche der DB-Netz AG. "Nach Rücksprache mit dem Eigentümer ist ein Ankauf in 2018 möglich", heißt es weiter. Die Verwaltung stellte dem Ausschuss zwei Varianten vor: Der Bau eines ebenerdigen Parkplatzes mit 75 Plätzen sowie den Bau einer Parkpalette mit bis zu 120 Stellplätzen. Die Kosten für die ebenerdige Variante belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Die Parkpalette würde mit zirka 2,4 Millionen Euro zu Buche schlagen. Abzüglich der zu erwartenden Zuschüsse betrage der Eigenanteil der Stadt bei Variante eins zirka 45.000 Euro, bei Variante zwei rund 1,32 Millionen Euro. Die hier angeführten Kosten beruhen auf groben Schätzungen. Die genauen Zahlen wird die Verwaltung in den kommenden Wochen ermitteln und dem Ausschuss dann vorlegen. Auch die benachbarte Sportanlage würde an Spieltagen von der Parkpalette profitieren.

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