SG Heisingen blickt auf tolle Tischtennis-Saison 2012 zurück

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Es war eine bewegte, außerordentlich hervorzuhebende Saison 2011/12 in der Tischtennis-Abteilung der SG Heisingen.
Nach dem Aufstieg der 1. Schüler in die Kreisliga lieferte sich das Team um Jugendkoordinator Christoph Strauch so manches packende Spiel. Auch als zur Rückserie sich Nico Schwarzer im sportlichen Bereich umorientierte und seinen Schläger an den Nagel hing, ließ die Mannschaft sich nicht hängen und erkämpfte sich durch diesen widrigen Umstand noch einen beachtlichen 5. Rang in der Tabelle. Obwohl diese Mannschaft noch ein Jahr im Schülerbereich aufschlagen dürfte, wird das Trainergespann Christoph Strauch und Robert Krzywkowski den Versuch starten diese Jungs vorzeitig im Jugendbereich ihre Erfahrungen sammeln zu lassen.
War die 4. Herren schon zweimal hintereinander aufgestiegen, wollte man in dieser Saison einen weiteren Aufstiegserfolg sein Eigen nennen.
Mit dem Zuwachs aus der Dritten Achim Blum und Detlef Hildebrand konnte eine so schlagkräftige Truppe um Mannschaftskapitän Klaus Pathe gebildet werden, dass man ohne jeglichen Punktverlust Meister seiner Gruppe wurde und in die Kreisliga aufgestiegen ist. Das hatte es in der Geschichte der SG Heisingen auch noch nie gegeben, dass eine Viertvertretung in der höchsten Essener Spielklasse vertreten ist. Da aber jetzt dort die Trauben um einiges höher hängen ist diesem Team sehr wohl bewusst, und man wird sehen wie sich diese Mannschaft in der kommenden Saison schlagen wird. Wurde die 3. Herren in der Saison 2010/11 Tabellenerster in der Kreisliga, wollte man in der abgelaufenen Spielzeit ebenfalls so erfolgreich aufspielen. Dies funktionierte aber nur bedingt. Es gab Begegnungen, in denen es gegen Teams aus dem Tabellenkeller Niederlagen hagelte, um dann wieder gegen Mannschaften aus dem oberen Bereich der Tabelle mit klar heraus gespielten Siegen zu glänzen. Das am Ende, und das erst am vorletzten Spieltag, wieder der Meistertitel dabei heraussprang, ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Teams vor dem Heisinger Sextett in den letzten Begegnungen Federn ließen.
Da aber in der Jugendhalle an der Bahnhofstraße bereits zwei Mannschaften überörtlich aufschlagen und damit die Kapazität der Halle erschöpft ist, wurde, wie auch in der Saison zuvor, auf den Aufstieg verzichtet. Mit der Endplatzierung der 2. Herren in der Bezirksklasse kann man sich angesichts der namentlichen Aufstellung nicht so recht anfreunden. Auch die anderen Vereine in dieser Gruppe hatten vor Beginn der Saison das Heisinger Team als klaren Mit-
Aufstiegsfavoriten gehandelt. Das es am Ende der Spielzeit nur zu einem 6. Rang gereicht hat, ist auch dem Umstand geschuldet, dass mit der lang anhaltenden Verletzung von Sven Freter ein Leistungsträger im mittleren Paarkreuz ausgefallen ist. Auch, und dies haben wiederum alle Spieler dieser Gruppe zum Ausdruck gebracht, war eine solche Bezirksklasse-Gruppe noch nie so spielstark besetzt gewesen wie diesmal.
Kommen wir zum Herzstück der Seniorenmannschaften, der 1. Herren.
Zwei Spielzeiten in Folge war es der Heisinger Fangemeinschaft nicht vergönnt
ein in der Verbandsliga erfolgreich agierendes Team zu sehen. Personelle Fluktuationen innerhalb der Mannschaft ließen nicht den sportlichen Erfolg zu, den man sich hier in Heisingen gewünscht hätte.
Mit dem Zuwachs Patrick Lautenschläger und Rückkehrer Mike Geelen in der Saison 2011 /12 wurde das Flaggschiff 1. Herren in ruhigere Gewässer gesteuert. Der Auftakt war so vielversprechend, dass in der weiteren Abfolge der Saison vermeidbare Niederlagen verschmerzt werden konnten. Unter anderem war man eine der beiden Mannschaften, die dem Meister und Aufsteiger in die Oberliga SV Union Velbert II, die einzigen zwei Niederlagen beibrachte.
Am Ende der Saison sprang ein hervorragender, aber auch erwarteter 4. Tabellenplatz dabei heraus. Krönender Abschluss war dann das Endspiel im Essener Stadtpokal gegen den Oberligisten MTG Horst, in dem man sich sicherlich beachtlich, aber dennoch mit 4:8 geschlagen geben musste.
Jetzt ist, auch wenn noch die Stadtmeisterschaften anstehen, erst einmal eine sportliche Pause angesagt, die auch dafür genutzt wird, den Tischtennis-Schläger in die Ecke zu legen und sich anderen Freizeitaktivitäten zu widmen.
Wenn man aber jetzt glauben würde, dass diese „künstlerische Pause“ jetzt für alle in der Abteilung gilt, dem sei versichert, dass bereits im Hintergrund die Planung und Organisation für die Anfang September startende Saison 2012/13 ein breites Themenfeld einnimmt.

Detlef Hildebrand

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