Essener Projektchor berührte mit seltenem Weihnachtsoratorium

Bariton Michael Herget (vorne) - ein Konzertsänger erster Klasse.
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  • Bariton Michael Herget (vorne) - ein Konzertsänger erster Klasse.
  • Foto: Debus-Gohl
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Festliches Konzert in der Reformationskirche Essen-Rüttenscheid 
Am Vorabend des dritten Advents führte der Essener Projektchor unter der Leitung von Björn Christoff Spörkel das Weihnachtsoratorium des relativ unbekannten Komponisten der Romantik, Heinrich von Herzogenberg, auf. In dem 1895 entstandenen Werk, gedacht als „Kirchliche Weihnachtsfeier“ wurde auch das Publikum zum Gesang aufgefordert. Zahlreiche Menschen folgten der Einladung des Essener Projektchores und der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Rüttenscheid in die Reformationskirche.
Der gesamte Raum musizierte
Mit Herz und Seele schrieb der Komponist an seinem Werk, mit dem Ziel, die Geschichte der Geburt Christi so lebendig und vielschichtig wie möglich erklingen zu lassen. So arrangierte er Teile des Oratoriums für Solostimmen, gemischten Chor, Streicher, Oboe, Gemeindegesang und Orgel.
Zahlreiche Mitwirkende
Vier hervorragende Solisten, wie Jana Thomas (Sopran), Katharina Beckmann (Alt), Goetz Phillip Körner (Tenor) und Michael Herget (Bariton), das Essener Projektorchester, sowie der Chor mit seinen etwa 30 Sängern und Sängerinnen ließen sich vom Kirchenmusiker und Leiter des Projektes durch das Oratorien-Werk dirigieren.
Festliche Atmosphäre
Wie harmonisch und festlich das Werk Heinrich von Herzogenberg klingt, durften die Zuhörer durch die vielen abwechslungsreichen Passagen genießen. Mit beschwingten Melodien, spannend und klar „erzählten“ Ereignissen von der Verheißung, über die Erfüllung bis zur Anbetung Jesu Christi tauchte das Publikum in die Geschichte ein. Perfekt gelungene Spannungsbögen zwischen Solisten, Chor und Orchester bewiesen das Können aller Mitwirkenden.
Instrumentale Besonderheiten
In die Zeit der Anbetung Jesu Christi versetzt fühlte sich das Publikum bei den instrumentalen Klängen der „Hirtenmusik“. So manch einer schloss seine Augen und lauschte dem gefühlvoll umgesetzten, sanften Oboenklang, untermalt von Streichern und Orgel.
Ein erfüllter Abend, der mit der Geschichte des berühmtesten kleinen Kindes auf wundervolle Art auf Weihnachten vorbereitet hat.

Fotos: Renate Debus-Gohl

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