Bildung
Zum passenden Beruf: Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet macht an der Frida-Levy-Gesamtschule halt

Ließen offen und ehrlich hinter die Kulissen ihrer Ausbildungsberufe blicken: Philip Lansen (Mechatroniker bei thyssenkrupp), Alla Dies (Handelsfachwirtin bei Deichmann), Karina Abdullaeva (Verwaltungsfachauszubildende bei der Stadt Essen), Maximilian Karl (Chemikant bei Evonik ) mit Moderator Joshua Windelschmidt (v.l.).
  • Ließen offen und ehrlich hinter die Kulissen ihrer Ausbildungsberufe blicken: Philip Lansen (Mechatroniker bei thyssenkrupp), Alla Dies (Handelsfachwirtin bei Deichmann), Karina Abdullaeva (Verwaltungsfachauszubildende bei der Stadt Essen), Maximilian Karl (Chemikant bei Evonik ) mit Moderator Joshua Windelschmidt (v.l.).
  • Foto: Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet
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Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet soll Schülern den Weg in die Ausbildung erleichtern. 

Ziel der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet ist es, Schülern, die vor ihrem Schulabschluss stehen, spannende Ausbildungsberufe vorzustellen und auf die Ausbildung als einen attraktiven beruflichen Weg aufmerksam zu machen. Am 29. Mai kamen fast 100 Schüler der Frida-Levy-Gesamtschule in die Aula, um zu hören, was vier Auszubildende der Unternehmen Evonik Industries, Deichmann, thyssenkrupp und der Stadt Essen über ihren Arbeitsalltag berichten.

In dem 45-minütigen Talk unter der Moderation von Joshua Windelschmidt ging es unter anderem um die Bewerbungsphase. So verriet Alla Dies, Handelsfachwirtin bei Deichmann, wie man mit einem individuellen Bewerbungsschreiben punkten kann: „Es kommt immer gut an, wenn man sich in dem Anschreiben konkret auf die Stelle bezieht und schreibt, warum man gerade an diesem Unternehmen interessiert ist.“

Klare Antworten für die Schüler

Offen und ehrlich wurden auch Fragen nach den Herausforderungen beantwortet: „Ich stehe um 5 Uhr morgens auf und bin um 6.30 Uhr am Arbeitsplatz. Das war erst sehr gewöhnungsbedürftig. Heute genieße ich aber den Vorteil, entsprechend früh Feierabend zu haben“, sagte Maximilian Karl, Chemikant bei Evonik. „Körperlich fit sein schadet bei uns nicht, denn es gibt auch mal anstrengende Tage – zum Beispiel, wenn Aktionsflächen auf- oder umgebaut werden müssen“, räumte Alla Dies ein.

Einig waren sich alle vier Azubis, dass die Vorteile bei ihren Ausbildungen überwiegen und es viele Highlights gibt. Karina Abdullaeva, Verwaltungsfachauszubildende bei der Stadt Essen, sagte: „Wenn Bürger mit ihren Anliegen zu mir kommen und ich ihnen helfen kann, dann ist das ein tolles Gefühl. Philip Lansen, Mechatroniker bei thyssenkrupp, gefällt es, in seiner Ausbildung viel herumzukommen. „Ich fahre oft zu den Baustellen raus und sehe viel. Das ist toll und sehr abwechslungsreich.“

Große Begeisterung

Im Anschluss an den Talk stellten die Gesamtschüler viele interessante Fragen, darunter: „Was verdient Ihr in der Ausbildung?“ oder „Welchen Notendurchschnitt sollte man haben, um sich bei euch bewerben zu können?“. Danach stürmten sie regelrecht die Infotische der Unternehmen und ließen sich ausführlich beraten. „Ich glaube, ich habe meinen Traumberuf gerade gefunden“, sagte eine Schülerin. Ein anderer hatte einen Stapel Broschüren eingesammelt und freute sich: „Ich wusste gar nicht, dass man auf den Internetseiten der Unternehmen alles über die vielen Berufe erfahren kann.“

Auch die Unternehmen waren von der Veranstaltung an der Frida-Levy-Gesamtschule begeistert: „Wir freuen uns über so viele interessierte und hervorragend vorbereitete Schülerinnen und Schüler“, sagte Burkhard Schoppmeier, Ausbildungsleiter bei thyssenkrupp.

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