In Werdens Mitte

Dr. Werner Strahl berichtete beim Neujahrsempfang des EWRC von seinen ehrenamtlichen Einsätzen für „Cap Anamur“.
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21. Neujahrsempfang beim EWRC

Der Essen-Werdener Ruderclub liegt mit seinem ehrwürdigen Bootshaus zwar ein wenig abgelegen am Baldeneysee, weiß sich jedoch sportlich und gesellschaftlich in der Mitte Werdens verortet.

Vorsitzender Lothar Rust hatte wieder ins „Seecafe Petry“ geladen, über 100 Freunde des Ruderns und Gäste aus Sport, Politik und Schule fanden den Weg in die gute Stube des Ruderclubs.
Der EWRC von 1896 gehört zu den wenigen mehr als hundert Jahre alten Vereinen in Werden, deswegen wurde beim 21. Neujahrsempfang deutlich gemacht, dass zwar ein großes Augenmerk auf die große Geschichte des Clubs gelegt wird, am Hardenbergufer Tradition aber beileibe nicht zum Selbstzweck wird.
Es gelte weiterhin, der nächsten Generation adäquate Bedingungen zu hinterlassen, so wird eigentlich ständig am über 80 Jahre alten Gebäude gewerkelt - denn nur mit dem entsprechenden „Unterbau“ bleibt der EWRC eine feste Größe auf nationalem und internationalem Gewässern. Da die finanziellen Mittel naturgemäß knapp sind und der Club nicht von seiner soliden Haushaltspolitik ohne Verschuldung abrücken wird, geht es nur mit viel Eigenleistung.
Lothar Rust hat ein Motto „Wer rastet, der rostet!“, welches übertragen auf seinen EWRC bedeutet, man müsse sich bewegen und der gesellschaftlichen Entwicklung folgen.
Auch in diesem Sinne dankte Rust den anderen Vereinen des Sportverbundes Werden / Ruhr und der Bezirksvertretung für die immer gute Zusammenarbeit. Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann hat in seiner Amtszeit noch keinen EWRC-Neujahrsempfang ausgelassen, versicherte den Ruderern, ihnen auch weiterhin Gehör zu schenken.

Gute Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit den beiden Werdener Gymnasien nimmt am Hardenbergufer einen großen Stellenwert ein, schon viele Talente fanden über schulische Ruderkurse den Weg zur Laufbahn im Leistungsrudern.
Auch bei der Wahl des Gastreferenten hatte Vorsitzender Rust mit Dr. Werner Strahl einen guten Griff getan, denn der Werdener Kinderarzt - seit einigen Monaten Vorsitzender des „Komitees Cap Anamur-Deutsche Notärzte“ und berichtete nur allzu gerne von seinen ehrenamtlichen Einsätzen, zum Beispiel in einem Kinderkrankenhaus in Somalia.
Den Anwesenden wurde vor Augen geführt, dass es in anderen Weltregionen ganz andere Probleme gibt als im beschaulichen Werden. Die Ruderer waren so ergriffen vom großen Leid der Menschen, dass spontan zu einer Sammlung für „Cap Anamour“ aufgefordert wurde.
Auch der sportliche Aspekt sollte nicht zu kurz kommen, so wurde die Trainingscrew vorgestellt und selbstverständlich die Olympiateilnahme von Ronja Schütte entsprechend gewürdigt. Leonard Stellberg vertrat bei der Juniorenweltmeisterschaft die weiß-roten Farben des Vereins.
Mit einem dreifachen, kräftigen „Hipp, Hipp, Hurra!“ endete der offizielle Teil des Neujahrsempfangs beim Essen-Werdener Ruderclub, anschließend saß man noch lange zusammen, tauschte sich aus und warf einen sportlichen Blick aufs Jahr 2013.

Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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