„Maschinchen Buntes“ feiert einjähriges Bestehen

28. Oktober 2011
19:00 Uhr
Maschinchen Buntes, 58452, Witten
Das Maschinchen-Buntes-Team hat sich vor dem fast schon berühmten roten Vorhang aufgestellt (v.	l.): (hinten) Reinald Assheuser, Wolfgang Sablotni, Thomas Lienenbröker, Gerald Caspers, (vorne) Heike Becking, Helmut Brasse und Judith Caspers.
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  • Das Maschinchen-Buntes-Team hat sich vor dem fast schon berühmten roten Vorhang aufgestellt (v. l.): (hinten) Reinald Assheuser, Wolfgang Sablotni, Thomas Lienenbröker, Gerald Caspers, (vorne) Heike Becking, Helmut Brasse und Judith Caspers.
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„Ein Jahr Maschinchen Buntes“ heißt es am Freitag, 28. Oktober, in der gleichnamigen Gaststätte an der Ardeystraße 62. Um 20 Uhr geht es los mit vielen Künstlern und - natürlich - Live-Musik.
Vor einem Jahr haben Ede Assheuer und Heike Becking zusammen mit einigen befreundeten Musikern ihren Traum einer ganz besonderen Kulturkneipe verwirklicht. Und entgegen so manchen skeptischen Stimmen mit Erfolg. Über 120 Veranstaltungen mit Live-Musik aller Richtungen sowie Wortprogrammen haben allein im ersten Jahr auf der Bühne mit dem roten Vorhang stattgefunden. „Und das ist natürlich für uns ein Grund zum Feiern mit vielen Live-Künstlern, die das erste Jahr mitgeprägt haben“, sagt Heike Becking.
Am Anfang war eine Wittener Band von Reinald „Ede“ Assheuer, Gerald Caspers und Heike Becking, die vor einigen Jahren unter dem Namen „Maschinchen Buntes“ auftrat. Denn die Band hatte ein sehr vielfältiges Programm. Doch wie es in Bands oft üblich ist, zu viele Richtungen können verwirren, und es gab unterschiedliche Vorstellungen, wo die Reise hingehen soll. So schlief die „Maschinchen Buntes“-Band langsam ein, obwohl die Akteure privat verbunden blieben und alle weiterhin Musik machten bzw. Theater spielten - nur halt getrennt.
Im vergangenen Jahr bot sich dann für Reinald „Assheuer und Heike Becking die Gelegenheit, eine Kneipe an der Ardeystraße 62 zu übernehmen. Schon lange spukte in ihren Köpfen die Idee zu einem Kulturtreffpunkt, wo Künstler aus der Region ein Zuhause und ein Publikum finden können; und natürlich nicht zuletzt auch man selber.
Mit einigen weiteren Musikern und Freunden aus der Wittener Szene wurde eine private Kulturinitiative gegründet. So kamen Wolfgang Sablotni, Thomas Lienenbröker, Gerald und Judith Caspers sowie Helmut Brasse mit an Bord. Die Kneipe wurde renoviert und mit einer neuen Bühne zu einer Spielstätte umgebaut. Als Name bot sich der ehemalige Bandname an, der für die Vielfalt des angebotenen Programms steht.
In den ersten Monaten fanden zunächst relativ wenige Veranstaltungen statt, noch hatte sich das spezielle Konzept vom „Maschinchen“ nicht herumgesprochen. Die Besonderheit: Die Künstler können wählen, ob sie Eintritt nehmen wollen oder „auf Hut spielen“. Letzteres klingt im ersten Moment riskant, sorgt aber in der Regel für mehr Publikum gerade bei weniger bekannten Acts. Wenn es nicht gefällt, gehen die Zuschauer kein Risiko ein. Und wenn die Performance überzeugt, geben die Besucher oft sogar mehr in den Hut, als ein normaler Eintritt gekostet hätte.
Nach kurzer Zeit sprach sich dieses Konzept herum, und im Frühjahr 2011 konnte das Maschinchen-Team bereits bis zu vier Veranstaltungen in der Woche anbieten. Dabei wurde und wird immer auf eine große Vielfalt geachtet. Neben Rock, Blues, Folk und Oldies finden ebenso Richtungen wie Kletzmer, Tango und Operette im „Maschinchen“ statt. Berührungs­ängste gibt es so gut wie gar nicht. Lediglich laute Musik­arten müssen draußen bleiben. „Das Maschinchen liegt mitten in einer Wohnbebauung, da wird selbstverständlich Rücksicht genommen“, sagt Becking.
Besondere Renner im ersten Jahr waren Bands aus der Wittener Szene. Aber auch australische Musiker entwickelten sich zu Publikumsmagneten. Einige ebenso gute englische und amerikanische Musiker dagegen fanden kaum Interessenten. Nichts ist in einem „Kulturbetrieb“ berechenbar, wie die Initiative im ersten Jahr lernen musste. Neben Musik starteten sehr bald auch Wortprogramme. Für Lesungen, Comedy sowie Theater und Kleinkunst wurde speziell der Dienstag reserviert.

Das Maschinchen-Buntes-Team hat sich vor dem fast schon berühmten roten Vorhang aufgestellt (v.	l.): (hinten) Reinald Assheuser, Wolfgang Sablotni, Thomas Lienenbröker, Gerald Caspers, (vorne) Heike Becking, Helmut Brasse und Judith Caspers.
Den Abend eröffnet die bekannte Wittener Band „White“ um 19 Uhr, und zwar erstmals mit einem kompletten Unplugged-Programm.

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