Sport statt Abhängen: Neues Angebot für Jugendliche in Velbert

31. Oktober 2014
22:00 Uhr
Halle Langenberger Straße, 42551 Velbert

Das Berufskolleg Bleibergquelle, der Stadtsportbund Velbert und die Stadt Velbert wollen mit einem neuen Angebot dem Freitagabend-Frust bei Jugendlichen gegensteuern. „Nachtsport für Jugendliche ab 16 Jahren“ heißt das Zauberwort und dafür unterschrieben sie gerade einen Kooperationsvertrag.

Wer kennt das Bild nicht: Es ist Freitagabend und vielerorts gruppieren sich Jugendliche, „chillen“, rauchen, trinken - schlagen die Zeit tot.
Der Grund: Sie wissen nicht wohin, denn gerade für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren gibt es freitags ab 22 Uhr kaum Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Das soll sich nun mit dem neuen Sportangebot ändern. Ab Ende Oktober können sich Jugendliche ab 16 Jahren in den Sporthallen Hardenbergschule oder Langenberger Straße treffen und gemeinsam Sport machen. „Das Ganze wird von Studierenden des Berufkollegs Bleibergquelle und Sozialarbeitern aus den Stadtteilen betreut“, so Achim Scholz, Sportlehrer am Berufskolleg, der das Projekt eng begleitet. „Es werden anfänglich immer bis zu fünf Betreuer vor Ort sein.“
Diese seien im Vorfeld seitens der Diakonie Niederberg auf diese Aufgabe vorbereitet worden und hätten im Zuge der Kooperationsvereinbarungen unter anderem die Möglichkeit, den Übungsleiter C zu absolvieren. Beim nächtlichen Sportangebot stehe der Mannschaftssport im Vordergrund, so der Sportlehrer. „Das können sich die Jugendlichen dann aussuchen, schließlich soll es ja in erster Linie Spaß machen.“
Fußball stehe sicher an erster Stelle auf der Wunschliste, aber auch alle anderen Teamsportarten wie Volley- oder Basketball seien möglich, schließlich sollten sich auch Mädchen von dem Angebot angesprochen fühlen.
Ziel des Nachtsport-Angebots ist es darüber hinaus mittels Sport Aggressionen abzubauen, denn Gewaltprävention ist ein wichtiges Ziel sowohl der Kooperationspartner als auch der Studierenden des Berufkollegs.
Jetzt erstellen diese erst einmal Flyer und kommunizieren das Ganze mittels Facebook.
„Wir rechnen mit einer guten Resonanz“, so Hans Werner Mundt, Stadt-Sport-Bund, der auf diesem Gebiet schon einmal positive Erfahrungen sammelte.

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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