Historischer Weg wurde offiziell eröffnet
16 Kilometer Geschichte

Auf dem 16 Kilometer langen Rundweg lässt sich jede Menge Geschichte erleben.
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Wer schon immer mal wissen wollte, was es mit dem Hof int Schaer auf sich hat, welche Geschichte sich um Gut Overbruch rankte oder wann die Mühle ihre Windräder drehen ließ, erfährt dies alles bei einem Spaziergang durch und um Kessel. Das Spargeldorf hat jede Menge Sehenswürdigkeiten und diese können am besten auf dem "Historischen Weg" (das Gocher Wochenblatt berichtete) entdeckt werden. Am Wochenende fand die offizielle Eröffnung des Weges statt.

KESSEL. Bernd Thönnesen, der Vorsitzende des Kesseler Verkehrs- und Heimatvereins, erinnerte in seiner Begrüßung im Garten des Haus am See GochNess daran, dass mit der Einweihung ein langjähriges Projekt abgeschlossen werden konnte: "Als der heutige Vorstand antrat, gab es für einzelne Denkmäler einige wenige Sätze und ein Musterschild."

Dies gab den Mitgliedern den notwendigen Impuls für ein größeres Vorhaben. Gemeinsam mit Judith Schouten vom Gocher Stadtarchiv begann Andreas Wagner erste Texte zu den fünf offiziellen Denkmälern in Kessel (Kirche, Mühle und Müllerhaus, Haus Driesberg und Viller Mühle). Mit Schriften von Heinrich Gerritzen und Hein Jacobs sowie weiterer Quellen wurden die Texte ergänzt, aus ursprünglich 12 Stationen wurden 16. Eine besondere, die 17. Station, beschreibt die Geschichte des Ortes.

Die Texte überarbeitet hat Günter Kerkkhoff, ins Niederländische übersetzt wurden sie von Felix und Theo Wientjens. Die Gestaltung und das Design der Schilder realisierte Marcel Brökelschen, die Form der Schilder lieferte Pascal Defesche.

An nur zwei Nachmittagen wurden die Schilder von Mitgliedern des Heimatvereins bis in den späten Abend aufgestellt. Robert Kuypers vom Reiterhof half mit Trecker und Bohrgerät aus. In einer Broschüre sind alle Texte und Bilder zusammengefasst, außerdem ein Bericht des Niersverbandes über die neue Renaturierung der Niers in Kessel.

Der Verkehrs- und Heimatverein gibt außerdem einen historischen Rückblick und stellt seine Arbeit in zehn Punkten vor. Die Gesamtherstellung wurde von Karola Heesen verantwortet, die Volksbank an der Niers unterstütze das Projekt und die Broschüre. Zu den weiteren Sponsoren zählen die Stadtwerke Goch und der Niersverband. Die Stadtentwicklungsgesellschaft GO! hat bereits 500 Exemplare der Broschüre für touristische Zwecke erworben.

Nach der Einweihung des Weges durch Diakon Lothar Elbers machten sich die Gäste , darunter auch Abordnungen der befreundeten Heimatvereine aus Reichswalde, Nierswalde, Asperden, Hommersum, Hassum und Goch, erstmals mit dem Rad auf den 16 Kilometer langen Rundweg.

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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