Volksbank an der Niers eröffnet im März ihre DigitalFiliale
Volksbank-Crew für jede Wetterlage gerüstet

Gelungener Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers: Vorstandsmitglied Wilfried Bosch, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Küppers, Meteorologe und Wetterexperte Sven Plöger, Vorstandsmitglied Johannes Janhsen (von links). 

Foto: Volksbank an der Niers
  • Gelungener Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers: Vorstandsmitglied Wilfried Bosch, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Küppers, Meteorologe und Wetterexperte Sven Plöger, Vorstandsmitglied Johannes Janhsen (von links).

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Der Klimawandel ist deutlich spürbar, gleichzeitig sind exakte Langfristprognosen schwierig zu formulieren. Davon unbeeindruckt zeigt sich die Volksbank an der Niers: „Egal was kommt, wir sind da. Wir sind Ihre Bank der Zukunft“, stellte Vorstandsmitglied Wilfried Bosch unmissverständlich auf dem Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers fest. 

Über 350 geladene Gäste begrüßte der Bankenvorstand Wilfried Bosch und Johannes Janhsen im Hotel SeePark in Geldern. Neben einem kurzen Blick zurück stellte Bosch umfassend die wichtigen Entwicklungsfelder der Bank vor. Der Wetterexperte und Moderator Sven Plöger gab mit seinem Vortrag „Klimawandel: Gute Aussichten für morgen!?“ einen gleichermaßen humorvollen und anschaulichen Einblick in die faszinierenden Zusammenhänge unseres Wettersystems und beantwortete wichtige Fragen der aktuellen Klimadiskussion.

Kein Zufall also, dass Bosch in seiner Ansprache auf zahlreiche Gemeinsamkeiten zum Wetter zu sprechen kam. In Anlehnung an Mark Twain, nach dessen Ansicht ein Bankier eine Person ist, die Schirme bei Sonnenschein verleiht und bei Regen sofort zurückhaben möchte, versicherte Bosch: „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen und bleiben auch im Klimawandel der Finanzbranche an Ihrer Seite.“

Dies sei ein großes Plus für die Mitglieder und Kunden. Denn die expansive Geldpolitik zwischen Niedrigzins und Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank habe im vergangenen Jahr ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. „Diese Politik führt zu einem Klimawandel für alle Akteure – sowohl für die Banken als auch für die Sparer und Kreditnehmer“, so Bosch. Gerade für die Sparer werde es zunehmend schwieriger, Geld „auf die hohe Kante“ zu legen.

Bosch versprach: „Gemeinsam mit Ihnen kämpfen wir uns durch jede Wetterfront der Niedrigzinsen und finden für Sie den richtigen Schirm.“ Das starke Vertrauen der Mitglieder und Kunden in die Volksbank an der Niers bringt auch die Geschäftsentwicklung zum Ausdruck. Im Kundengeschäft konnte ein Kreditwachstum von etwa vier Prozent und ein Einlagenwachstum von acht Prozent erzielt werden, so dass die Bilanzsumme der Bank auf inzwischen 2,5 Mrd. Euro angewachsen ist.

Mit der Einführung der DigitalFiliale beschreitet die Volksbank an der Niers im Jahr 2020 neue Wege. Ob per Telefon, am Computer, Smartphone oder Tablet: „Eine Filiale, auf deren Weg Sie keinen Schirm benötigen – denn Sie bleiben während Ihres Beratungsgesprächs ganz einfach daheim, im Büro oder Auto“, beschrieb Bosch die Vorzüge der DigitalFiliale und brachte es auf den Punkt: „Die Abwicklung von Bankgeschäften wird einfacher, die Wege werden kürzer.“ Sichere Überweisung tätigen, Kontostände überprüfen, Kreditkarte bestellen oder persönliche Daten ändern – ein Anruf oder das Senden einer Nachricht genügt.

Der Kunde wählt den für ihn bequemsten Kommunikationskanal aus – egal ob Telefon, E-Mail oder Online-Chat. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank an der Niers arbeiten künftig in der DigitalFiliale, „weil persönliche Beratung, Kooperationen und Nachhaltigkeit bei uns nicht an Wert verloren haben“, stellte Bosch klar heraus.

Gleiches gelte auch für die Voba Immobilien eG, da eine ausgezeichnete Beratung auf dem Immobilienmarkt aktuell ein wichtiges Thema sei. Vor dem Hintergrund der Tiefststände bei den Hypothekenzinsen und steigender Immobilienpreise werden viele Fragen, oft gepaart mit großer Unsicherheit, an die Volksbank und die Voba Immobilien eG herangetragen. Bosch: „Unsere Immobilienexperten sind überall erreichbar und mit ihrer Fachkompetenz für Sie gerne in der Region unterwegs.“

Die Nachfrage nach Wohneigentum im Geschäftsgebiet ist unverändert hoch und die Preise ziehen weiter an. Bosch: „Die äußerst geringe Zahl der zur Verfügung stehenden Grundstücke lässt die Preise enorm in die Höhe schnellen.“ Im Jahr 2018 sei die Anzahl verkaufter Wohnbaugrundstücke im gesamten Kreis Kleve um 26 Prozent auf 271 Kauffälle gesunken. „Trotz allem bleibt der ‚Schatz des Niederrheins‘, das Betongold, eine äußerst beliebte Geldanlage“, fasste Bosch den weiteren Ausblick für den Immobilienmarkt zusammen, um dann einige Gedanken zum Thema Bargeld und Niedrigzinsphase vorzustellen.

Für die Niedrigzinsphase hatte Bosch einen guten Rat parat: „Einfaches Sparen reicht nicht mehr aus. Aus Sparern müssen Geldanleger, quasi Investoren, werden. Investmentsparverträge, Immobilien- oder Aktienfonds. Das ist das Sparen der Zukunft. Sprechen Sie uns an!“
Dann kam Deutschlands bekanntester „Wetterfrosch“ auf die Bühne – stilgerecht mit Regenschirm und viel Charme.

Ins arktische Eis

Mit vielen Bildern und Geschichten vergangener Wetterereignisse nahm Sven Plöger den Zuschauer mit in das Klimageschehen. Wie hängt der Rückgang des tausende von Kilometern entfernten arktischen Eises mit unserem Wettergeschehen zusammen? Wird es deshalb in der Zukunft möglicherweise mehr Unwetter, Hochwasserlagen und Dürren geben und ist Kohlendioxid wirklich ein Klimakiller? Viele überraschende Antworten wurden gegeben. Und Hinweise, welche politischen Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Klimaforschung gezogen werden müssen. Aber auch Fingerzeige, wo vielleicht Zweifel an unserem derzeitigen Wissensstand und den Klimaprojektionen angebracht sind.

Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen bot der Neujahrsauftakt noch eine umfassende Gelegenheit zum Gedankenaustausch und Netzwerken, was den Empfang zu einer gelungenen Veranstaltung des noch jungen Jahres 2020 machte.

Autor:

Christian Schmithuysen aus Goch

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