Grandiose Orgelmartinee zu Ehren von Phillip Nicolai
Organist Martin Brödemann spielt Samstag in der Johanniskirche Hagen

Am Samstag, 27. April, lädt die Hagener Johanniskirche jeweils um 11.30 Uhr und 12.15 Uhr im Rahmen der neuen Orgelmatinee zu einem Konzert der besonderen Art ein. Zu Gast ist der Hagener Komponist und Konzertorganist Martin Brödemann.
Im Mittelpunkt des Programms steht ein bedeutendes „Kind Hagens“ aus dem 16. Jahrhundert: der Reformator, Gelehrte und Komponist Philipp Nicolai. Philipp Nicolai ging in Dortmund zur Schule und war Pfarrer in Herdecke und Unna. Sein Vater Theodor Nicolai war Pfarrer an der Johanniskirche und 1543 mit einem Großteil seiner Hagener Gemeinde zum Luthertum übergetreten. Der Ort könnte also nicht besser zum Programm des Konzertes passen. Viele werden sie kennen, die Melodie zu „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. In jedem Jahr wird sie aufs Neue gesungen. Aber nur wenige werden wissen, dass der bedeutende Gelehrte und Komponist dieser Melodie lange Zeit im Ruhrgebiet gelebt und gewirkt hat. Ein Komponist des Ruhrgebiets der heutigen Zeit, der in Hagen lebende Martin Brödemann, hat Leben und Wirken von Philipp Nicolai nun zum Ausgangspunkt einer Komposition genommen, die im kommenden Orgelkonzert zu hören sein wird. Wie ein roter Faden durchziehen Kompositionen über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ die Jahrhunderte vom 16. bis in 21. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei. Am 27. April erklingen die Werke von Phillip Nicolai, gespielt von Martin Brödemann, in der Johanniskirche. Foto: cykervin.de

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