Folgen der Trockenheit
Smarter Gewässerschutz: LoRa-Sensor wacht über Ökosystem im Ischelandteich

Das Ökosystem im Ischelandteich wir nun von einem LoRa-Sensor überwacht.
  • Das Ökosystem im Ischelandteich wir nun von einem LoRa-Sensor überwacht.
  • Foto: Enervie
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Viel Sonnenschein und wenig Regen - das dritte trockene Jahr in Folge zeigt 2020 sehr genau, wie empfindlich Ökosysteme sein können. Teichanlagen wie am Ischeland in Hagen gehören zu den sensiblen Anzeigern für einen fortschreitenden Klimawandel: Mit steigenden Wassertemperaturen und sinkendem Sauerstoffgehalt droht das Ökosystem im Teich zu kippen.

Um hier gezielt gegenzusteuern, baute die Enervie-Gruppe nun erstmals ein digitales Frühwarnsystem für den Gewässerschutz am Ischeland-Teich ein. Beim Ortstermin überzeugten sich der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz und EnervieVorstandssprecher Erik Höhne von dem gestarteten Test: In Echtzeit misst ein intelligenter Sensor Wassertemperatur sowie Sauerstoffgehalt und füttert mit den Daten ein zugehöriges „Smart City“-Dashboard.
Im April informierten aufmerksame Spaziergänger die Feuerwehr und verhinderten damit ein Fischsterben im Hagener Stadtgartenteich – am Ischeland ist dieser Anruf zukünftig nicht mehr notwendig. „In und rund um Hagen bauen wir gerade eine intelligente, digitale Infrastruktur auf. Unser LoRaWAN-Funknetz kann an jeder Stelle in der Stadt Daten aufnehmen und weiter-leiten“, berichtet Erik Höhne, Vorstandssprecher der EnervieGruppe. Für den Ischeland-Teich heißt das: Über den LoRa-Sensor ermittelte Echtzeit-Daten geben dem Teichbesitzer stets Auskunft, ob mit der Wassertemperatur und dem Sauerstoffgehalt die Lebensbedingungen für Flora und Fauna im Gewässer stimmen.
Für die öffentliche Energieversorgung nutzt Enerviebereits selbst verschiedene Sensoren, die beispielsweise Temperaturen in Betriebsanlagen messen, Zählerstände auslesen oder bei der Fehlersuche Kurzschlüsse orten können. „Mit der Sauerstoffmessung hier im Ischeland-Teich können wir für die Stadt Hagen bzw. den WBH erstmalig wichtige Umweltdaten im öffentlichen Raum bereitstellen und dauerhaft dokumentieren. Auch Meldeketten lassen sich im ‚Störfall‘ automatisch auslösen“, formuliert der EnervieVorstandssprecher den Ansatz.

Smart City

„Ziel ist es, gerade in der Vielfältigkeit unserer Städte, Nachhaltigkeit und Effizienz voranzutreiben“, bestätigt Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, auch mit Blick auf die Digitalisierungsstrategie der Volmestadt. „Wir stehen in den Startlöchern für die Smart City Hagen – die intelligente Technologie wird nach und nach in unser Leben einziehen. Aktuell bringt unser Digitalisierungsbeauftragter die Akteure zusammen, mit denen wir die intelligenten Lösungen im öffentlichen Raum entwickeln und umsetzen können. Da passt es bestens, dass wir im Konzern ‚Stadt‘ auch das LoRaWAN der Enervienutzen und hier am Ischeland gemeinsam ein erstes beispielhaftes Projekt an den Start bringen können.“

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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