Die Queen in Breckerfeld

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Die Ausstellung „Die Queen in Breckerfeld…“, die am gestrigen Samtag im Stadtmuseum Breckerfeld, Museumsgasse 3, eröffnet wurde, zeigt royale Höhepunkte in alten Puzzles und ausgewählten Objekten aus der Sammlung von Amalia Koslowski.
In dieser Ausstellung finden sich 19 englische und ein deutscher Hersteller im Dienste der britischen Krone in einer Sammlung zusammen und werden in ihren Werken vorgestellt.
Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist das diamantene Thronjubiläum von Elisabeth II., das am Ende einer Reise durch die Geschichte der britischen Königinnen und Könige steht. Von William dem Eroberer über Königin Victoria bis Georg VI. und Queen Elisabetzh spannt sich ein Bogen, dessen royale Höhepunkte in alten, älteren und neuen Puzzles sowie ausgewählten Fundstücken gezeigt werden. Die ältesten Puzzles stammen aus den 20er und 30er Jahren, das jüngste Puzzle wurde gerade in diesem Jahr zum Diamantjubiläum der Queen von der englischen Firma Gibson herausgegeben.
Darüber hinaus sind die Guards, die Leibwache der Könige, denen vor allem von G.J. Hayter in der Holzpuzzleserie „Victory“ ein Denkmal gesetzt wird, ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung.
Der besondere Reiz liegt in der Vielfalt von Material und Form: von Hand mit der Laubsäge (brit. jigsaw) geschnittenes Holz, mit dem Laser geschnittenes Sperrholz oder gestanzte Pappe.
Insgesamt werden in der Ausstellung über 70 Objekte und mehr als 2.500 Puzzleteile gezeigt.
Wie kam die Besitzerin der Sammlung, Amalia Koslowski, dazu, gerade Puzzle zu sammeln?
Nachdem sie ihren Roman „Die Comtesse“ veröffentlicht hat, beginnt sie in einer Schaffenspause wieder mit dem puzzeln, dieses Mal jedoch - anders als in früheren Phasen - mit intensivem Anschluss an ein Hobbyforum. Dort trifft sie auf andere puzzlebegeisterte Menschen und fasziniert sich für Holzpuzzles. Dem Thema „europäische Königshäuser“ verbunden, ist der Sprung über den Ärmelkanal ins Mutterland der Puzzles schnell geschafft. Was mit einem ersten Holzpuzzle der Krönungsprozession von Elisabeth II. begann, wächst seit 2009 kontinuierlich und mit Begeisterung.
Alles in allem hat Amalia Koslowski seit 2007 mehr als 150.000 Teile zusammengefügt. Eine Schau der Puzzles, auch der Holzpuzzles, findet sich auf www.puzzlemanie.blogspot.com
Ein weiteres Projekt mit befreundeten Künstlern: www.art-to-pieces.com
Die Ausstellung ist jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr am 29. April, 6. und 13. Mai, 3. und 17. Juni geöffnet. Der Eintritt beträgt 1,50 Euro für Erwachsene. Für Kinder ist der Eintritt frei.

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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