Der Oktober im Halterner LWL-Römermuseum
Römische Töpfer zeigen ihr Handwerk

Nicht nur Öllampen stellen die Teilnehmenden des Herbstferienprogramms her, auch Feuer machen sie wie die Römer vor 2.000 Jahren. Foto: LWL/ S. Holländer
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  • Nicht nur Öllampen stellen die Teilnehmenden des Herbstferienprogramms her, auch Feuer machen sie wie die Römer vor 2.000 Jahren. Foto: LWL/ S. Holländer
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Haltern. Im Oktober verwandelt sich das Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Haltern am See in eine römische Töpfer- und Öllampenmanufaktur. Im Herbstferienprogramm können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren in einem eintägigen Workshop ihre eigene Öllampe herstellen. Das römische Töpferhandwerk steht am dritten Oktober-Wochenende auf dem Programm. Dann zeigt eine erfahrene Töpferin zusammen mit den Rekruten der museumseigenen Römertruppe, wie vor 2.000 Jahren römische Keramik entstand.

Im Herbstferienprogramm "Oleum et opera - Mitarbeiter in einer Öllampen-Manufaktur gesucht!" haben Kinder zwischen acht und 12 Jahren die Gelegenheit, bei einem eintägigen Workshop (13. bis 16.10. und 20., 22. und 23.10.) von 10 bis 12.30 Uhr dem Geheimnis der römischen Lampenherstellung auf die Spur zu kommen. Zum Abschluss können die Teilnehmenden selbst eine Öllampe töpfern und mit nach Hause nehmen. Die Materialkosten betragen vier Euro pro Kind. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an lwl-roemermuseum@lwl.org oder telefonisch unter 02364 93760 zu den Öffnungszeiten des Museums.
Am Samstag (17.10.) und Sonntag (18.10.) von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich das LWL-Römermuseum in eine römische Töpfermanufaktur. Besucherinnen können live erleben, wie die Rekruten der hauseigenen Römertruppe in die Produktion von Öllampen eingewiesen werden. Eine erfahrene Töpferin gestaltet Amphoren und formt vor Publikum an der Drehscheibe originalgetreue römische Töpfe.
Kinder ab sechs Jahren haben Gelegenheit, von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr aus Ton ihre eigenen Stempel zu gestalten. Denn römische Töpfer haben ihre Waren stets mit einem eigenen Zeichen versehen. Das konnten Buchstaben oder eine figürliche Darstellung sein. Kinder können unter Anleitung einer Museumspädagogin in die Fußstapfen römischer Töpfermeister treten und ihr Werk im Anschluss mit nach Hause nehmen. Anmeldungen gerne vorab unter 02364/93760 oder an lwl-roemermuseum@lwl.org. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Am Samstag (3., 10., 24. und 31.10.) zwischen 11 und 13.30 Uhr stehen die "Römer Checker" für Fragen zum römischen Alltagsleben in der Dauerausstellung bereit. Sie wissen ganz genau, was vor 2.000 Jahren in Haltern abging, als die Stadt noch fest in römischer Hand war. Fragen zur römischen Bautechnik beantworten die "Römer Checker" nachmittags zwischen 14 und 16 Uhr auf dem Außengelände im Schatten des gewaltigen Westtors, rekonstruiert nach antiker Holz-Erde-Bauweise.
Am Sonntag (4., 11., 25.10. und 1.11.) finden im LWL-Römermuseum öffentliche Führungen statt. Um 11 Uhr und 12.15 Uhr steht das Alltagsleben römischer Legionäre auf dem Programm. Bei der Führung durch die Dauerausstellung geht es um praktische Fragen rund um Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Soldaten. Auf das Außengelände geht es um 14.30 und 15.45 Uhr. Beim Rundgang über die Römerbaustelle "Vor Ort in Aliso" steht die römische Bautechnik im Mittelpunkt. Abgestimmt auf das Alter der Teilnehmenden werden römische Handwerks- und Vermessungstechniken erklärt. Am Sonntag (11.10.) finden die öffentlichen Führungen auf dem Außengelände erst um 15 und 16 Uhr statt.
Alle Führungen sind kostenlos. Es ist lediglich der Museumseintritt zu zahlen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an lwl-roemermuseum@lwl.org oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Museums unter 02364 93760. Aus aktuellem Anlass werden die Kontaktdaten aller Teilnehmer notiert.

Bei allen Programmen wird auf die Einhaltung von entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen geachtet. Auf dem Außengelände können sich die Besucherinnen ohne Gesichtsmaske aufhalten, in der Ausstellung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Ansonsten gilt überall der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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